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Digitaler Strahlen- und Dosispass

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199339D
Published in the IP.com Journal: Volume 10 Issue 9A (2010-09-09)
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-09
Document File: 2 page(s) / 59K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Durch verschiedene medizinische Untersuchungen werden Patienten im Laufe ihres Lebens einer gewissen Dosis Röntgenstrahlung ausgesetzt. Zum einen können bei einzelnen Untersuchungen hohe Strahlungsbelastungen auftreten, zum anderen kann auch die Summe einzelner geringer Strahlungsmengen, denen der Körper ausgesetzt wurde, zu Spätfolgen führen. Derzeit gibt es keine Möglichkeit, einen Überblick über die Strahlenmenge zu erhalten, der ein Patient im Laufe seines Lebens ausgesetzt wurde. Interessiert sich der Patient selbst für seine Strahlungshistorie, hat er die Möglichkeit, bei allen Einrichtungen, die entsprechende Untersuchungen bei ihm vorgenommen haben, eine Übersicht anzufordern, und diese daraufhin selbst auszuwerten. Wenn ein Arzt bei der Wahl der Untersuchungsmethode die Strahlungshistorie des Patienten berücksichtigen möchte, kann er zur Zeit nur die im eigenen Institut vorliegenden Daten und eine Befragung des Patienten zu Grunde legen.

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Digitaler Strahlen- und Dosispass

Idee: Dr. Hayo Knoop, DE-Forchheim; Kerstin Mascher, DE-Forchheim; Jessica Amberg, DE- Forchheim

Durch verschiedene medizinische Untersuchungen werden Patienten im Laufe ihres Lebens einer gewissen Dosis Röntgenstrahlung ausgesetzt. Zum einen können bei einzelnen Untersuchungen hohe Strahlungsbelastungen auftreten, zum anderen kann auch die Summe einzelner geringer Strahlungsmengen, denen der Körper ausgesetzt wurde, zu Spätfolgen führen.

Derzeit gibt es keine Möglichkeit, einen Überblick über die Strahlenmenge zu erhalten, der ein Patient im Laufe seines Lebens ausgesetzt wurde. Interessiert sich der Patient selbst für seine Strahlungshistorie, hat er die Möglichkeit, bei allen Einrichtungen, die entsprechende Untersuchungen bei ihm vorgenommen haben, eine Übersicht anzufordern, und diese daraufhin selbst auszuwerten. Wenn ein Arzt bei der Wahl der Untersuchungsmethode die Strahlungshistorie des Patienten berücksichtigen möchte, kann er zur Zeit nur die im eigenen Institut vorliegenden Daten und eine Befragung des Patienten zu Grunde legen.

Um Patienten und Ärzten einen stetigen Überblick über alle bisherigen Untersuchungen mit Strahlenbelastung im Leben des Patienten zu ermöglichen wird im Folgenden vorgeschlagen, einen sogenannten digitalen Strahlenpass einzuführen, in den vorgenommene Untersuchungen mit Strahlenbelastung manuell eingetragen werden können. Zu den jeweiligen Untersuchungen kann dann aus vorhandenen Datenbanken wie dem Radiologieinformationssystem (RIS) die entsprechende Strahlungsdosis ausgelesen werden. Die im Strahlenpass gespeicherten Daten sind vom Computer Auszulesen und können mit Hilfe entsprechender Software ausgewertet werden. Zu diesem Zweck wird der Strahlenpass in Form einer Chipkarte zur Verfügung gestellt und kann auch in die Krankenversichertenkarte integriert werden. Die Daten des Strahlungspasses können zusätzlich in der geplanten elektronische Gesundheitsakte gespeichert werden, und auf diese Weise mittels geschützten Zugriffs auch online zur Verfügung stehen.

Die im Strahlungspass gespeicherten Daten erlauben mehrere Bearbeitungs- und Dar...