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Vertikalgussvorrichtung zur Herstellung von Formteilen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199434D
Publication Date: 2010-Sep-03

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vertikalgussvorrichtung zur Herstellung von Formteilen.

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Vertikalgussvorrichtung zur Herstellung von Formteilen

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vertikalgussvorrichtung zur Herstellung von Formteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Aus der DE 20 2004 014 151 U1 ist eine Vertikalgussvorrichtung in Form einer Niederdruckgussvorrichtung zur Herstellung von Kraftfahrzeugteilen, insbesondere von Leichtmetallfelgen, aus Aluminium- oder Magnesiumlegierungen bekannt. Dabei wird die Schmelze aus einem Tiegel durch ein Steigrohr nach oben in ein Anschlusssystem des Steigrohrs geleitet und aus diesem von unten in die Kavität einer Gießform gedrückt. Die Gießform ist hierbei am oberen Ende des Steigrohres angeordnet ist, so dass die flüssige Schmelze über das Steigrohr in die Gießform gelangt. Am oberen Ende des Steigrohres, üblicherweise im Anschlusssystem des Steigrohrs, ist zudem ein Filter angeordnet, um in der Schmelze befindliche unerwünschte Materialien herauszufiltern, bevor die Schmelze in die Gießform gelangt und dort erkaltet.

Insbesondere soll ein solcher Filter Verunreinigungen wie Oxidhäute, insbesondere Aluminium- und Magnesiumoxidhäute, und nichtmetallische Partikel aus dem Schmelzefluss ausfiltern. Ersteres ist erforderlich, da insbesondere Aluminium bekanntermaßen ein unedles Element ist und eine hohe Sauerstoffaffinität zeigt. Da sich die Dichte der Aluminiumoxide kaum von der

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Dichte der Aluminiumschmelze unterscheidet, gelangen diese mit der flüssigen Schmelze in die Gießform und führen dort zu fehlerhaft gegossenen Formeilen. Es hat sich aber gezeigt, dass die gegossenen Formteile in vielen Fällen trotz vorhandenem Filter noch größere Fehlstellen im Gussgefüge aufweisen.

Nach dem Erstarren der Schmelze in der Gießform wird der Filter üblicherweise zusammen mit dem Formteil entnommen, da sich beim Niederdruckguss üblicherweise unterhalb des gegossenen Formteils ein so genannter Angusszapfen bildet, welcher in den Filter hineinragt. Nachteilig daran ist, dass der Filter im Angusszapfen, der später vom Formteil abgetrennt wird, eine Verunreinigung darstellt, so dass der Angusszapfen nicht ohne weiteres dem Recycling zuführbar ist.

Aus der DE 10 2006 052 931 B3 ist eine Vertikalgussvorrichtung bekannt, bei welcher der Filter nicht am oberen Ende des Steigrohrs fixiert ist, sondern im Steigrohr schwimmend auf der Schmelze gehalten wird.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermieden und eine Vertikalgussvorrichtung derart weiterzuentwickeln, dass die Qualität der gegossenen Formteile verbessert wird.

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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vertikalgussvorrichtung zur Herstellung von Formteilen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass wenigstens ein weiterer Filter im Schmelzefluss des Steigrohrs vorgesehen ist.

Es hat sich herausgestellt, dass das Vorhandensein wenigstens eines weiteren Filters, der...