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Verfahren zur Diagnostik von Uterusmyomen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199531D
Original Publication Date: 2010-Sep-23
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-23
Document File: 1 page(s) / 22K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Uterusmyome sind gutartige Tumore der Gebärmuttermuskulatur, die eine große Zahl von Frauen betreffen. Die am meisten verbreitete Behandlungsart für Uterusmyome ist eine Embolisation der Uterusarterie (Arteria Uterina), also eine gezielte Verstopfung der Arterie mit dem Zweck, die Blutversorgung des Myoms zu unterbinden. Wenn das Myom allerdings nicht nur von der Uterusarterie sondern zusätzlich durch die Eierstockarterie (Arteria Ovarica) mit Blut versorgt wird, führt diese Behandlung allein meist nicht zum Erfolg. In diesem Fall müssen ggf. andere Therapieverfahren angewendet werden, wie beispielsweise die Behandlung mit hochintensiven fokussiertem Ultraschall (HIFU: High Intensity focused ultrasound). Eine Untersuchung der Blutversorgung des Myoms ist daher notwendig, um im Vorfeld die Art der Behandlung zu bestimmen und möglicherweise mit der Patientin zu besprechen, da Eingriffe in diesem Bereich weitreichende Konsequenzen für die Frauen haben können.

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Verfahren zur Diagnostik von Uterusmyomen

Idee: Dr. Sebastian Schmidt, DE-Erlangen

Uterusmyome sind gutartige Tumore der Gebärmuttermuskulatur, die eine große Zahl von Frauen betreffen. Die am meisten verbreitete Behandlungsart für Uterusmyome ist eine Embolisation der Uterusarterie (Arteria Uterina), also eine gezielte Verstopfung der Arterie mit dem Zweck, die Blutversorgung des Myoms zu unterbinden. Wenn das Myom allerdings nicht nur von der Uterusarterie sondern zusätzlich durch die Eierstockarterie (Arteria Ovarica) mit Blut versorgt wird, führt diese Behandlung allein meist nicht zum Erfolg. In diesem Fall müssen ggf. andere Therapieverfahren angewendet werden, wie beispielsweise die Behandlung mit hochintensiven fokussiertem Ultraschall (HIFU: High Intensity focused ultrasound). Eine Untersuchung der Blutversorgung des Myoms ist daher notwendig, um im Vorfeld die Art der Behandlung zu bestimmen und möglicherweise mit der Patientin zu besprechen, da Eingriffe in diesem Bereich weitreichende Konsequenzen für die Frauen haben können.

Derzeit wird die Blutversorgung des Myoms allerdings meist erst festgestellt, nachdem während des Eingriffes zur Embolisation bereits ein Katheter in die Uterusarterie eingebracht wurde. Hierbei wird in die Arterie ein Kontrastmittel injiziert, welches eine Aussage über die Blutversorgung des Myoms ermöglicht. Wenn sich zu diesem Zeitpunkt herausstellt, dass das Myom auch aus der Eierstockarterie versorgt wird, ist es schwierig, die Patientin bei einer Entscheidung über das weitere Vorgehen mit einzubeziehen ohne den Eingriff abzubrechen. Eine Angiographie mit venöser Injektion von Kontrastmitteln ist wenig Aussagekräftig, weil das so kontrastierte Blut hierbei nahezu zeitgleich durch die Uterus- und die Eierstockarterie einströmt. Eine Magnetresonanzuntersuchung erbringt nur indirekte Hinweise zur Blutversorgung des Myoms, da weiter cranial gelegene Myome mit höherer Wahrscheinlichkeit auch von der Eierstockarterie versorgt werden. Es gibt nach dem Stand der Technik keine Möglichkeit, die Versorgung eines Myoms ohne einen angiographischen Eingriff endgültig zu klären.

Im Folgenden wird eine neuartige Lösung vorgestellt, die vorsieht, arterielle Spinmarkierung (ASL: Arterial Spin Labeling) für die Markierung des Blutes zu verwenden, um so ohne angiographischen Eingriff festzustellen, wie das Myom mit Blut versorgt wird. Beim ASL wird in ein Organ e...