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Kombination einer Laser-Ausrichtvorrichtung mit beispielsweise Torquemotoren

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199566D
Original Publication Date: 2010-Sep-23
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-23
Document File: 2 page(s) / 205K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Anbindung eines Antriebsmotors an eine Maschinenwelle besteht stets die Anforderung, Rundlauffehler zwischen Motorachse und Maschinenachse zu minimieren. Bei einer Fehlausrichtung erhöhen sich die Reaktionskräfte, d.h. die Lagerbelastung, und Schwingungen im Antriebsstrang werden verursacht. Bei Einsatz einer Kupplung zwischen Motor und Maschine können die Reaktionskräfte durch Fluchtungsfehler bzw. Achsverkippungen reduziert, aber nicht vollständig vermieden werden. Eine Ausrichtung ist beispielsweise durch mechanische Messuhren möglich, wobei hierbei ein Durchhängen der Messuhrhalterung eine Fehlerquelle sein kann. Ferner ist eine Ausrichtung mittels Laservorrichtungen möglich, die extern zwischen Motorwelle und Maschinenwelle angebracht werden. Es wird jedoch stets eine zusätzliche Ausrichtvorrichtung benötigt. Die Ausrichtung ist zeit- und kostenintensiv.

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Kombination einer Laser-Ausrichtvorrichtung mit beispielsweise Torquemotoren

Bei der Anbindung eines Antriebsmotors an eine Maschinenwelle besteht stets die Anforderung, Rundlauffehler zwischen Motorachse und Maschinenachse zu minimieren. Bei einer Fehlausrichtung erhöhen sich die Reaktionskräfte, d.h. die Lagerbelastung, und Schwingungen im Antriebsstrang werden verursacht. Bei Einsatz einer Kupplung zwischen Motor und Maschine können die Reaktionskräfte durch Fluchtungsfehler bzw. Achsverkippungen reduziert, aber nicht vollständig vermieden werden.

Eine Ausrichtung ist beispielsweise durch mechanische Messuhren möglich, wobei hierbei ein Durchhängen der Messuhrhalterung eine Fehlerquelle sein kann. Ferner ist eine Ausrichtung mittels Laservorrichtungen möglich, die extern zwischen Motorwelle und Maschinenwelle angebracht werden. Es wird jedoch stets eine zusätzliche Ausrichtvorrichtung benötigt. Die Ausrichtung ist zeit- und kostenintensiv.

Für eine relativ einfache Ausrichtmöglichkeit bzw. Ausrichtkontrolle der Motorachse mit der Maschinenachse für eine Rundlauffehlerminimierung sowohl im statischen als auch im dynamischen Fall wird nun vorgeschlagen, eine Kombination von einer Ausrichtvorrichtung in Verbindung mit beispielsweise Torquemotoren zu verwenden. Der Motor wird zur Aufnahme einer Ausrichtvorrichtung vorbereitet, beispielsweise eine Laserausrichtvorrichtung. Eine mögliche Ausrichtvorrichtung wird in Abbildung 1 an einem Direktmotor dargestellt.

Es werden zwei um beispielsweise 90 Grad versetzte Bezugsflächen am Umfang des Motors geschaffen, jeweils für Antriebsseite (AS) und Belüftungsseite (BS) des Motors. B-seitig kann eine Laserdiode angebracht werden mit einer Ausrichtung A-seitig. Um eine Achsfluchtung zwischen Laserachse und Motorachse zu gewährleisten wird A-seitig ein Visier angebracht. Dieses Visier besitzt lediglich eine Öffnung, durch die der Laserstrahl, falls fluchtend angebracht, dringen kan...