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Generische Diagnoseschnittstelle für modulare Kommunikationsschnittstellen in der Automatisierungstechnik

IP.com Disclosure Number: IPCOM000199633D
Original Publication Date: 2010-Sep-23
Included in the Prior Art Database: 2010-Sep-23
Document File: 4 page(s) / 355K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die derzeitigen Diagnosemöglichkeiten einer Baugruppe in speicherprogrammierbaren Steuerungen zeichnet sich durch feste und unflexible Diagnosewege aus, welche nur über eine relativ komplexe „Projektierungssoftware“ bzw. Programmiersoftware bedient werden kann. Für die Anwendung dieser Software wird gut ausgebildetes, technisch versiertes Personal benötigt. Für die Diagnose von Baugruppen in einem Automatisierungsgerät (AG) werden heute fest in der Firmware (FW) der Central Processing Unit (CPU) oder des Communication Processor (CP) ausprogrammierte Funktionen oder Unterprogramme verwendet, um die Informationen auf einen Programmiergerät (PG) darzustellen. Dabei stellt das PG die visuelle Schnittstelle für den Anwender oder Programmierer der Anwendersoftware auf der CPU zur Verfügung. Es können aber systembedingt immer nur ein- oder zwei Anwender, je nach Zugriffsweg, auf diese Daten zugreifen.

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Generische Diagnoseschnittstelle für modulare Kommunikationsschnittstellen in der Automatisierungstechnik

Idee: Reiner Plonka, DE-Nürnberg; Axel Schröter, DE-Nürnberg

Die derzeitigen Diagnosemöglichkeiten einer Baugruppe in speicherprogrammierbaren Steuerungen zeichnet sich durch feste und unflexible Diagnosewege aus, welche nur über eine relativ komplexe "Projektierungssoftware" bzw. Programmiersoftware bedient werden kann. Für die Anwendung dieser Software wird gut ausgebildetes, technisch versiertes Personal benötigt.

Für die Diagnose von Baugruppen in einem Automatisierungsgerät (AG) werden heute fest in der Firmware (FW) der Central Processing Unit (CPU) oder des Communication Processor (CP) ausprogrammierte Funktionen oder Unterprogramme verwendet, um die Informationen auf einen Programmiergerät (PG) darzustellen. Dabei stellt das PG die visuelle Schnittstelle für den Anwender oder Programmierer der Anwendersoftware auf der CPU zur Verfügung. Es können aber systembedingt immer nur ein- oder zwei Anwender, je nach Zugriffsweg, auf diese Daten zugreifen.

Bei Erweiterungen von Diagnosefunktionen auf den zusteckbaren CPs, welche zudem noch unterschiedliche Busphysiken unterstützen können, sind stets Erweiterungen in der Firmware von CPU, CP und PG notwendig. Dies führt zu Abhängigkeiten in den Firmware-Versionen zwischen den in einem Automatisierungsgerät eingesetzten Komponenten und Programmiergeräten. Abbildung 1 stellt den derzeitigen Zustand der Diagnose dar.

Zur Lösung dieser Problematik wird nun vorgeschlagen, mit dem Hinzufügen von modularen Baugruppen in einem Automatisierungsgerät die Daten über den jetzt sehr leistungsfähigen Rückwandbus des Automatisierungsgerätes zu der CPU zu übertragen. Dabei werden diese Daten in einem generischen Format, d.h. ohne Zuhilfenahme von Projektierungsinformationen, mittels IP- Technologie an die CPU gesendet. Die jeweilige modulare Baugruppe wie beispielsweise ein CP sorgt dabei für die entsprechende Aufbereitung der Informationen für die CPU.

Die CPU wiederum stellt dem Anwender die Diagnosedaten beispielsweise über einen integrierten Web-Server zur Verfügung. Alle modularen Baugruppen im Automatisierungsgerät sind "Zulieferer" der generischen Diagnosedaten im Sinne einer verteilten Intelligenz. Auf diesen zentralen Web-Server des Automatisierungsgerätes können beliebig viele Anwender zugreifen, was nur durch die Leistungsfähigkeit der Hardware, nicht jedoch von der Systemarchitekt...