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Anpassung von Kompositionsbildern aus Angiographieaufnahmen unter Berücksichtigung von zusätzlichen dreidimensionalen Informationen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000200023D
Original Publication Date: 2010-Oct-12
Included in the Prior Art Database: 2010-Oct-12
Document File: 3 page(s) / 129K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Erzeugung von farbigen zeitkodierten Kompositbildern aus Angiographieaufnahmen unterstellt der Bildverarbeitungsalgorithmus, dass die Lage der betrachteten Gefäße parallel zur Bildaufnahmeebene verläuft. Dies ist nur idealisiert und führt bei anderen Gefäßverläufen, bei denen die Gefäße teilweise oder komplett senkrecht zur Bildaufnahmeebene bzw. zum Detektor verlaufen, zu Verfälschungen des Kompositbildes. Es kann jedoch eine Geräteangulation gewählt werden, bei der die betreffenden anatomischen Strukturen parallel zur Bildaufnahmeebene verlaufen. Die Idee besteht nun darin, das Kompositbild mittels einer Betrachtung eines dreidimensionalen Datensatzes, der entweder von der Angiographieanlage selbst oder von einer anderen Modalität stammt und mit dem Koordinatensystem des Systems in Übereinstimmung gebracht wurde (Registrierung), zu korrigieren. Durch die Kenntnis der dreidimensionalen Anatomie und damit des exakten dreidimensionalen Gefäßverlaufes kann das zweidimensionale Kompositbild korrigiert werden.

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Anpassung von Kompositionsbildern aus Angiographieaufnahmen unter

Berücksichtigung von zusätzlichen dreidimensionalen Informationen

Idee: Jessica Amberg, DE-Forchheim; Kerstin Mascher, DE-Forchheim; Dr. Hayo Knoop, DE- Forchheim; Stefan Lautenschläger, DE-Forchheim

Bei der Erzeugung von farbigen zeitkodierten Kompositbildern aus Angiographieaufnahmen unterstellt der Bildverarbeitungsalgorithmus, dass die Lage der betrachteten Gefäße parallel zur Bildaufnahmeebene verläuft. Dies ist nur idealisiert und führt bei anderen Gefäßverläufen, bei denen die Gefäße teilweise oder komplett senkrecht zur Bildaufnahmeebene bzw. zum Detektor verlaufen, zu Verfälschungen des Kompositbildes. Es kann jedoch eine Geräteangulation gewählt werden, bei der die betreffenden anatomischen Strukturen parallel zur Bildaufnahmeebene verlaufen.

Die Idee besteht nun darin, das Kompositbild mittels einer Betrachtung eines dreidimensionalen Datensatzes, der entweder von der Angiographieanlage selbst oder von einer anderen Modalität stammt und mit dem Koordinatensystem des Systems in Übereinstimmung gebracht wurde (Registrierung), zu korrigieren. Durch die Kenntnis der dreidimensionalen Anatomie und damit des exakten dreidimensionalen Gefäßverlaufes kann das zweidimensionale Kompositbild korrigiert werden.

Bei dem vorschlagsgemäßen Verfahren wird zunächst eine zweidimensionale Angiographieaufnahme mit Kontrastmittelgabe erstellt. Danach wird eine dreidimensionale Aufnahme, in der Regel mit Kontrastmittelgabe, zur Darstellung des Gefäßverlaufs erstellt oder eine dreidimensionale Aufnahme einer anderen Modalität geladen. Auf Basis der dreidimensionalen Aufnahme findet eine Analyse des Gefäßverlaufes statt. Abschließend wird der Algorithmus zur Kompositbilderstellung unter Berücksichtigung des Gefäßverlaufes aus der dreidimensionalen Aufnahme aufgerufen.

Diese Methode ermöglicht die Verbesserung der zweidimensionalen Kompositbilder. Die ersten beiden Schritte können auch in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt werden. Beim zweiten Schritt ist zu berücksichtigen, dass diese Aufnahmen häufig bereits vorliegen oder im Verlauf einer Intervention anfallen, wenn das zweidimensionale Kompositbild berechnet werden soll. Es ist daher keine zusätzliche Strahlungsbelastung des Patienten erforderlich.

Das vorschlagsgemäße System weist zudem den Vorteil auf, dass die dreidimensionalen Informationen dazu genutzt werden, um das zweidimensionale Kompositbild anzupassen und so eine verbesserte und realitätsnähere Darstellung zu erreichen.

Abbildung 1 zeigt das zweidimensionale Kompositbild (...