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Zentrale Armatur bei Ableitern im Käfigdesign

IP.com Disclosure Number: IPCOM000200027D
Original Publication Date: 2010-Oct-12
Included in the Prior Art Database: 2010-Oct-12
Document File: 2 page(s) / 142K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Überspannungsableitern im Käfigdesign wird ein Widerstandsstapel zwischen zwei Armaturen mit Hilfe von vorgespannten GFK-Stäben gehalten (GFK: GlasFaserKunststoff). Während des Umgießens mit Silikon kommt es oftmals zu einer Verschiebung der Widerstandssäule und des Käfigs, dies tritt insbesondere bei den längsten herstellbaren Gehäusevarianten auf. Durch dieses fertigungskritische Verhalten sind die Ableiter in ihrer einteiligen Bauhöhe begrenzt. Auch beim Entnehmen der fertig umgossenen Ableiter aus der Vergussform kann es bei den längsten herstellbaren Gehäusevarianten zu einer Beschädigung der Widerstände durch Knickung kommen. Derzeit wird zu Stabilisierungszwecken der gesamte Käfig komplett umwickelt oder es wird versucht den Käfig mit Halteelementen zur Widerstandssäule zu positionieren. Um die Beschädigung der Widerstände zu vermeiden kann ein zusätzliches Pivot-Element mittig im Widerstandsstapel positioniert sein.

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Zentrale Armatur bei Ableitern im Käfigdesign

Idee: Markus Sulitze, DE-Berlin; Dirk Springborn, DE-Berlin; Gundolf Barenthin, DE-Berlin; Erhard
Pippert, DE-Berlin; Ingo Gottschalk, DE-Berlin

Bei Überspannungsableitern im Käfigdesign wird ein Widerstandsstapel zwischen zwei Armaturen mit Hilfe von vorgespannten GFK-Stäben gehalten (GFK: GlasFaserKunststoff). Während des Umgießens mit Silikon kommt es oftmals zu einer Verschiebung der Widerstandssäule und des Käfigs, dies tritt insbesondere bei den längsten herstellbaren Gehäusevarianten auf. Durch dieses fertigungskritische Verhalten sind die Ableiter in ihrer einteiligen Bauhöhe begrenzt. Auch beim Entnehmen der fertig umgossenen Ableiter aus der Vergussform kann es bei den längsten herstellbaren Gehäusevarianten zu einer Beschädigung der Widerstände durch Knickung kommen.

Derzeit wird zu Stabilisierungszwecken der gesamte Käfig komplett umwickelt oder es wird versucht den Käfig mit Halteelementen zur Widerstandssäule zu positionieren. Um die Beschädigung der Widerstände zu vermeiden kann ein zusätzliches Pivot-Element mittig im Widerstandsstapel positioniert sein.

Es wird nun ein neuartiges Verfahren vorgeschlagen, welches durch die Verwendung einer zentralen Armatur den Widerstandsstapel im Ableiter trennt. Der Käfig wird hierbei von dieser zentralen Armatur fest gehalten. Dies bedeutet zwar, dass der Ableiter bei der Verwendung einer zentralen Armatur zwei Spannelemente benötigt, es kann aber eine fast doppelt so große Bauhöhe erreicht werden. Bei dem vorgeschlagenen Aufbau entfallen zwei Armaturen und das Befestigungsmaterial für einen zweiteiligen Ableiter, welches die Gehäuse miteinander verbindet. Die zentrale Armatur ist zusätzlich in der Lage auf beiden Seiten die Funktion der Pivot-Elemente zu erfüllen. Abbildung 1 zeigt einen beispielhaften Aufbau des vorgeschlagenen Verfahrens.

Die zent...