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Erhöhte Patientensicherheit für Angiographiesysteme

IP.com Disclosure Number: IPCOM000200574D
Original Publication Date: 2010-Oct-19
Included in the Prior Art Database: 2010-Oct-26

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die koronare Herzkrankheit eine der häufigsten Todesursachen. Untersuchungen und Eingriffe am menschlichen Herzen werden daher immer häufiger durchgeführt. Bei den Behandlungen bzw. Eingriffen werden üblicherweise diagnostische Bildgebungsverfahren (Angiographie) eingesetzt. Bei den bisher eingesetzten Angiographiesystemen liegt der Patient auf einer ebenen Tischplatte mit einer festgelegten Tischbreite. Der Tischsockel befindet sich am Fußende des Patienten. Die Bildgebungseinheit, ein Röntgenstrahler und ein Detektor können sich um den Patienten fast beliebig frei bewegen. In Bezug auf die Sicherheit der Patienten müssen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. Bei einer Untersuchung wird die eingesetzte Röntgenstrahlung stets auf ein Minimum reduziert, um die Belastung für den Patienten gering zu halten. Um dennoch aussagekräftige Röntgenbilder zu erhalten, wird dem Patient üblicherweise ein Kontrastmittel in den betreffenden Gefäßen verabreicht. Eine sichere und richtige Lagerung des Patienten auf der röntgentransparenten Tischplatte ermöglicht eine hohe Bildqualität und bestimmt den Erfolg der Untersuchung. Unruhige Patienten werden daher besonders aufmerksam beobachtet. Des Weiteren kann die Lagerung von sehr schweren und voluminösen Patienten problematisch bezüglich der Untersuchung und einer vorschriftsmäßigen Lagerung sein. Der Patient ist je nach Untersuchung bzw. Eingriff bei vollem Bewusstsein oder teil- bzw. vollständig sediert und wird überwacht. Eine Fixierung des Patienten mithilfe von Gurten ist üblicherweise vorgeschrieben.

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Erhöhte Patientensicherheit für Angiographiesysteme

Idee: Erik Busch, DE-Forchheim; Robert Jorg, DE- Forchheim; Norbert Hutzler, DE-Forchheim;
Samuel Grasemann, DE-Dresden

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die koronare Herzkrankheit eine der häufigsten Todesursachen. Untersuchungen und Eingriffe am menschlichen Herzen werden daher immer häufiger durchgeführt. Bei den Behandlungen bzw. Eingriffen werden üblicherweise diagnostische Bildgebungsverfahren (Angiographie) eingesetzt. Bei den bisher eingesetzten Angiographiesystemen liegt der Patient auf einer ebenen Tischplatte mit einer festgelegten Tischbreite. Der Tischsockel befindet sich am Fußende des Patienten. Die Bildgebungseinheit, ein Röntgenstrahler und ein Detektor können sich um den Patienten fast beliebig frei bewegen. In Bezug auf die Sicherheit der Patienten müssen bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. Bei einer Untersuchung wird die eingesetzte Röntgenstrahlung stets auf ein Minimum reduziert, um die Belastung für den Patienten gering zu halten. Um dennoch aussagekräftige Röntgenbilder zu erhalten, wird dem Patient üblicherweise ein Kontrastmittel in den betreffenden Gefäßen verabreicht. Eine sichere und richtige Lagerung des Patienten auf der röntgentransparenten Tischplatte ermöglicht eine hohe Bildqualität und bestimmt den Erfolg der Untersuchung. Unruhige Patienten werden daher besonders aufmerksam beobachtet. Des Weiteren kann die Lagerung von sehr schweren und voluminösen Patienten problematisch bezüglich der Untersuchung und einer vorschriftsmäßigen Lagerung sein. Der Patient ist je nach Untersuchung bzw. Eingriff bei vollem Bewusstsein oder teil- bzw. vollständig sediert und wird überwacht. Eine Fixierung des Patienten mithilfe von Gurten ist üblicherweise vorgeschrieben.

Für die Überwachung und Berechnung von hämodynamischen Parametern im Körper ist die Kenntnis des Körpergewichtes erforderlich. Aus der Körpergröße und dem Gewicht des Patienten wird die Körperoberfläche (KOF) berechnet:

Gewicht

2 e

KOF

=

Der Wert der Körperoberfläche wird für die Blutflussbestimmung u.a. bei Herzkatheter- Untersuchungen benötigt. Ebenfalls ist die Dosierung des Kontrastmittels vom Patientengewicht abhängig. Bisher wird der Patient vor dem Eingriff gewogen oder nach dem Körpergewicht gefragt. Hierbei kann der Patient ungenaue Angaben machen. Vor allem bei Notfällen ist kaum Zeit oder besteht die Möglichkeit, den Patienten zu wiegen. Ohne eine exakte Gewichtsangabe beruhen die Flussparameter des Gefäßsystems auf groben Schätzungen. Eine korrekte Dosierung des Kontrastmittels ist ebenso notwendig, um die Strahlenbelastung für den Patienten gering zu halten. Das Wiegen des Patienten erfolgt bisher mit üblichen Personenwagen oder der Patient gibt sein Gewicht an. Das (gemessene) Gewicht wird manuell in das Pat...