Browse Prior Art Database

Duftstoffe enthaltende Partikel und deren Anwendungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000200580D
Publication Date: 2010-Oct-19
Document File: 76 page(s) / 2M

Publishing Venue

The IP.com Prior Art Database

Abstract

Duftstoff-enthaltende Partikel, ihre Herstellung und Verwendung sind in einer ganzen Reihe von Schriften genannt und gemaeß der genannten Verfahren herstellbar und anwendbar. Der Begriff „Duftstoff“ kann dabei sowohl Parfuem-Kompositionen aus mehreren Einzel-Komponenten oder aber eine Einzel-Komponenten selbst umfassen. Eine moegliche Ausfuehrungsform zur Herstellung von Duftstoff-enthaltenden Partikeln ist z.B. die Verkapselung von Duftstoffen unter Verwendung von poly-Methyl(meth)acrylat Co-Polymeren wie sie beispielsweise in den folgenden Schriften beschrieben ist: WO 2000/0149817, EP 0457 154, WO2008/071649, DE 10 2007 055 813, EP 457151 B1,WO 2001/49817; EP 1244768 B1; US 6958136, WO 2001/04257; EP 1194521 B1; US 684959; DE 19932144, WO 2008/071649; DE 102007055813, WO 2009/090169, WO2009/071499, WO 2009/098232, PCT/EP2009/052696, PCT/EP2010/054791, EP 09158186.8, WO 1998/28339, EP 0950070 , US 6194375. Der Vorteil der beschriebenen Technologie besteht in der Tatsache, dass die Produkte ein geringes toxikologisches oder umweltgefaehrdendes Potenzial besitzen (z.B. frei von Formaldehyd sind), sie ferner eine gute Verkapselungseffizienz sowie vielseitige Anwendbarkeit bzgl. der eingesetzten Duftstoffe aufweisen, die Duftstoff-enthaltenden Partikel gut und stabil in anwendungsrelevanten Produkten formulierbar sind und in der Anwendung eine verzoegerte Freisetzung (retarded release) oder eine kontrollierte (aktivierbare) Freisetzung der Duftstoffe ermoeglichen (release on demand), z.B. durch mechanische Einwirkung. Neben der Verkapselung von Duftstoffen unter Verwendung von poly-Methyl(meth)acrylat Co-Polymeren gibt es eine Reihe anderer Technologien, Duftstoffenthaltenden Partikel herzustellen, auf die hiermit ebenfalls Bezug genommen wird. Diese sind in z.B. aus den Beschreibungen der folgenden Schriften zu entnehmen: EP 457151; WO 2001/49817; EP 1244768; US 6958136; WO 2001/04257; EP 1194521; US 684959; DE 19932144; WO 2008/071649; DE 102007055813; WO 2009/090169; WO 2009/071499; WO 2009/098232; PCT/EP2009/052696; EP 09158186.8; WO 1998/28339; EP 0950070; US 6194375; EP 1399250; EP 1740302; WO 08/58868; EP1740302; WO 08/58868; EP 994938; EP 950070; EP 1251954; WO 08 / 061885; WO 08 / 064999; WO 08 / 151941; WO 2007004166; US 20080206291; EP 1899047; WO 2001041915; EP 1239948; FR 2801811; US 7338928; EP 1541121; WO 2000046337; US 6855681; EP 1149149; EP 1146057; US 20030181540; WO 1998/28396; WO 1998/28398; US 6194375; US 2003/0053974; EP 1396260; WO 2004098767; US 20070042182; EP 1894603; US 2008/0176780; EP 1767185; US 20080176780; WO 9747288; WO 9747288; AU199738285; CA2258264; EP0904065; EP0904065; JP2000512671; US2002102286; US6375983; US6558706; WO9747288; WO 04041232; AU2003286811; AU2003286811; CA2504386; CN1708284; EP1562542; JP2006515029; MXPA05004663; PL376600; US2004110648; US7316994; WO 04041232; WO 07062733; AR057957; AT428766; CA2629236; CN101316920; DE602006006343; EP1954793; EP1954793; GB200524665; IN01067MN2008; WO 07062733; GB 2432852; EP 385535; WO 9113143; EP 397246; EP 1533365; US 2004138093; US 2004072720; US 2004071746; US 2004142828; US 6156826; EP 908174; US 4446032; US 2005153135; WO 08145547; GB 200710369; WO 08145547,EP 1 531 927; WO 2007004166, US 20080206291, EP1899047, WO 2001041915, EP 1239948, FR 2801811 US 7338928, EP 1541121, WO 2000046337, US 6855681, EP 1149149 B1 EP 1146057, US 20030181540, WO 1998/28396, WO 1998/28398, US 6194375; US 2003/0053974, EP 1396260, WO 2004098767, US 20070042182 , EP 1894603 A1, US 2008/0176780 , EP 1767185 A1, US 20080176780, EP 457151 B1, WO 2001/49817; EP 1244768 B1; US 6958136, WO 2001/04257; EP 1194521 B1; US 684959; DE 19932144, WO 2008/071649; DE 102007055813, WO 2009/090169, WO 2009/071499, WO 2009/098232, PCT/EP2009/052696, EP 09158186.8, WO 1998/28339, EP 0950070 , US 6194375; WO 2007004166, US 20080206291, EP1899047 , WO 2001041915, EP 1239948, FR 2801811, US 7338928, EP 1541121, WO 2000046337, US 6855681, EP 1149149 B1, EP 1146057, US 20030181540 , WO 1998/28396, WO 1998/28398, US 6194375; US 2003/0053974, EP 1396260, WO 2004098767, 2004 US 20070042182 , EP 1894603 A1, US 2008/0176780, EP 1767185 A1, US 20080176780 , WO9747288, WO 9747288, AU199738285 A1, CA2258264 AA, EP0904065 A1 EP0904065 A4, JP2000512671 T2, US2002102286 AA, US6375983 BA, US6558706 BB, WO9747288 A1, WO04041232, AU2003286811 AA, AU2003286811 BB, CA2504386 AA, CN1708284 A, EP1562542 A1, JP2006515029 T2, MXPA05004663 A1, PL376600 A1, US2004110648 AA, US7316994 BB, WO04041232 A1, WO07062733, AR057957 AA, AT428766 E, CA2629236 AA, CN101316920 A, DE602006006343 D1, EP1954793 A1, EP1954793 B1, GB200524665 A0, IN01067MN2008 A, WO07062733 A1, GB2432852, EP385535, WO9113143, EP397246B1, EP1533365B1, US2004138093, US2004072720, US2004071746 , US2004142828 , US6156826, EP908174 , US4446032 , US2005153135 , WO08145547 , GB200710369 A0, WO08145547 A1. Die auf den vorhergehenden Seiten genannten Schriften u Veroeffentlichungen behandeln die Herstellung Duftstoff-enthaltender Partikel durch Verkapselung bzw. Einbettung von Parfuem in ein Material (zumeist Polymer), mit der Intention, dass das Parfuem spaeter aus diesem Material wieder freigesetzt wird. Dabei kann man im Wesentlichen zwei Verfahren unterscheiden: Beim ersten Verfahren wird das Parfuem meist in das Polymere Material mit integriert, - es entstehen sogenannte Matrixpartikel, in denen das Parfuem (der oder die Duftstoff(e), Riechstoff(e), oder –Komponenten) entweder im Polymer geloest oder in Mikrodomaenen eingeschlossen vorliegt. Beim zweiten Verfahren wird das Parfuem im oder durch das Polymer in der Form ingeschlossen, dass das Parfuem (der oder die Duftstoff(e), Riechstoff(e), oder –Komponenten), ggf. zusammen mit einem Traegeroel (Co-Solvens), von einer zumeist polymeren Huelle eingeschlossen wird. Dabei werden sogenannte Kern-Schale-Strukturen ausgebildet, in denen das Parfuem (der oder die Duftstoff(e), Riechstoff(e), oder –Komponenten) ggf zusammen mit dem Traegeroel (Co-Solvens) als „Kern“ von einer Polymerschale umhuellt werden. Darueber hinaus sind Mischformen aus Matrix- und Kern-Schale-Strukturen bekannt, in denen das eingeschlossene Material (Parfuemoel und Mischungen davon)domaenenartige Bereiche in einem Partikel bildet. Die Groeße (Durchmesser) der Partikel (oder Kapseln) kann dabei variieren von 0,02μm-1000μm. Eine weitere vorteilhafte Variante kann z.B. auch darin bestehen, in einer Anwendungsformulierung (z.B. Weichspueler, Waschmittel, Reinigungsmittel, Pfelegemittel, usw…) oder Anwendung ein freies Parfuem (Duftstoff, Riechstoff, oder Duft-Komponente) gleichzeitig oder in Mischung mit verkapseltem Parfuem der gleichen oder unterschiedlicher Parfuem-Zusammensetzung in Kombination anzuwenden, so dass die Eigenschaften des freien und verkapselten Parfuems zu Nutzung kommen koennen, z.B.um sowohl die sofortige (klassische) und eher kurzfristige Duftwirkung zu erzielen, als auch die Eigenschaften derselben oder ggf auch einer anderen verkapselten Duftnote in der verkapselten Form zu nutzen. Die Mikrokapseln mit Kern-Schale-Struktur haben eine ganze Reihe von Vorteilen gegenueber den Matrixmaterialien. So ist es insbesondere moeglich einen sogenannten burst-release-Effekt zu erreichen, indem die Schale so eingestellt wird, dass das Parfuem z.B. bestimmten Einfluessen schlagartig freigesetzt wird. Desweiteren kann eine kontinuierliche (gezielt gesteuerte oder verlangsamte) Freisetzung des Parfuems ermoeglicht werden. Gaengige Mechanismen fuer die schlagartige Freisetzung sind mechanische oder thermische Belastungen, die die Partikel zerstoeren und somit das Parfuem freisetzen. Allen Technologien ist gemeinsam, dass Duftstoff-enthaltenden Partikel, also in Partikel eingeschlossene Duftstoffe, in vielen Anwendungen ein Reduktion des Gesamtparfuemanteils erlauben, d.h. die Menge des eingesetzten Parfuems kann reduziert werden; Dadurch, dass die Duftstoffe sich langsamer verfluechtigen (insbesondere fuer leichtfluechtige Parfuemkomponenten, die in Abwesenheit der Partikel-Matrix oder – Schale nur von kurzer Dauer sind) oder dass die Affinitaet (Deposition) des Parfuems zu Substraten durch die Partikelform und Funktionalitaet der Partikel erhoeht ist. Es kann aber auch vorteilhaft sein, durch gezielte Komposition besondere Dufteffekte und -Eindruecke zu erzeugen, die vom Anwender als vorteilhaft angesehen werden, wie z.B. die aktivierbare Freisetzung durch mechanische Zerstoerung der Partikel. Aus diesem und anderen Vorteilen ist die Verwendung derartiger Mikrokapseln in einer Reihe von Anwendungen erstrebenswert, namentlich in Anwendungen, in denen bisher freies Parfuem eingesetzt worden ist und ausserdem in solchen Anwendungen, in denen bisher kein oder bzgl. der Rohstoff-komponenten nur in eingeschraenkter Form Parfuem verwendet werden konnte, da es mit anderen Bestandteilen einer Anwendungsformulierung wechselwirken wuerde oder in Faellen, in denen die gewuenschte Menge des Parfuems nicht einbringbar / einformulierbar gewesen ist (verbesserte Formulierbarkeit). Beispiele fuer die Verwendung von Mikrokapseln sind u. a. Waschmittel wie Voll-, Color-,Fluessig-, Woll- und sensitiv-Waschmittel, Weichspueler, Vorwaschsprays, Wasch-Additive, Geschirrspuelmittel sowohl fuer manuelle als auch fuer die automatische Anwendung, Reiniger fuer Oberflaechen (z.B. Allzweck-, Boden-, Dusch-, Bad-, WC-, Kochfeld-, Moebel-, Glas-Reiniger), Raumsprays, Lufterfrischer.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 5% of the total text.

Page 01 of 76

Duftstoff-enthaltende Partikel und deren Anwendungen

Duftstoff-enthaltende Partikel, ihre Herstellung und Verwendung sind in einer ganzen Reihe von Schriften genannt und gemäß der genannten Verfahren herstellbar und anwendbar. Der Begriff "Duftstoff" kann dabei sowohl Parfüm-Kompositionen aus mehreren Einzel-Komponenten oder aber eine Einzel-Komponenten selbst umfassen. Eine mögliche Ausführungsform zur Herstellung von Duftstoff-enthaltenden Partikeln ist z.B. die Verkapselung von Duftstoffen unter Verwendung von poly-Methyl(meth)acrylat Co-Polymeren wie sie beispielsweise in den folgenden Schriften beschrieben ist: WO 2000/0149817, EP 0457 154, WO2008/071649, DE 10 2007 055 813, EP 457151 B1, WO 2001/49817; EP 1244768 B1; US 6958136, WO 2001/04257; EP 1194521 B1; US 684959; DE 19932144, WO 2008/071649; DE 102007055813, WO 2009/090169, WO 2009/071499, WO 2009/098232, PCT/EP2009/052696, PCT/EP2010/054791, EP 09158186.8, WO 1998/28339, EP 0950070 , US 6194375. Der Vorteil der beschriebenen Technologie besteht in der Tatsache, dass die Produkte ein geringes toxikologisches oder umweltgefährdendes Potenzial besitzen (z.B. frei von Formaldehyd sind), sie ferner eine gute Verkapselungseffizienz sowie vielseitige Anwendbarkeit bzgl. der eingesetzten Duftstoffe aufweisen, die Duftstoff-enthaltenden Partikel gut und stabil in anwendungsrelevanten Produkten formulierbar sind und in der Anwendung eine verzögerte Freisetzung (retarded release) oder eine kontrollierte (aktivierbare) Freisetzung der Duftstoffe ermöglichen (release on demand), z.B. durch mechanische Einwirkung.

Neben der Verkapselung von Duftstoffen unter Verwendung von poly- Methyl(meth)acrylat Co-Polymeren gibt es eine Reihe anderer Technologien, Duftstoff- enthaltenden Partikel herzustellen, auf die hiermit ebenfalls Bezug genommen wird.. Diese sind in z.B. aus den Beschreibungen der folgenden Schriften zu entnehmen:

EP 457151; WO 2001/49817; EP 1244768; US 6958136; WO 2001/04257; EP 1194521; US 684959; DE 19932144; WO 2008/071649; DE 102007055813; WO 2009/090169; WO 2009/071499; WO 2009/098232; PCT/EP2009/052696; EP 09158186.8; WO 1998/28339; EP 0950070; US 6194375; EP 1399250; EP 1740302; WO 08/58868; EP1740302; WO 08/58868; EP 994938; EP 950070; EP 1251954; WO 08 / 061885; WO 08 / 064999; WO 08 / 151941; WO 2007004166; US 20080206291; EP 1899047; WO 2001041915; EP 1239948; FR 2801811; US 7338928; EP 1541121; WO 2000046337; US 6855681; EP 1149149; EP 1146057; US 20030181540; WO 1998/28396; WO 1998/28398; US 6194375; US 2003/0053974; EP 1396260; WO 2004098767; US 20070042182; EP 1894603; US 2008/0176780; EP 1767185; US 20080176780; WO 9747288; WO 9747288; AU199738285; CA2258264; EP0904065; EP0904065; JP2000512671; US2002102286; US6375983; US6558706; WO9747288; WO 04041232; AU2003286811; AU2003286811; CA2504386; CN1708284; EP1562542; JP2006515029; MXPA05004663; PL376600; US2004110648; US7316994; WO 04041232; WO 07062733; AR057957; AT428766; CA2629236; CN101316920; D...