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Wiedereinschaltverhinderung bei Leistungsschaltern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000200616D
Original Publication Date: 2010-Oct-21
Included in the Prior Art Database: 2010-Oct-26
Document File: 3 page(s) / 84K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Gewöhnliche Leistungsschalter sind nicht gegen Wiedereinschalten gesichert. Stellt eine Selbstüberwachungsfunktion z. B. einen Defekt fest, sollte sich der Schalter nicht wieder einschalten lassen. Auch eine automatische Verriegelung des Schalters gegen Wiedereinschalten beim Öffnen des Schaltschranks ist wünschenswert. Bisher ist keine Vorrichtung bekannt, die das Wiedereinschalten eines Leistungsschalters verhindern kann. Im Falle eines Defektes kann der Schalter zwar durch die Elektronik sofort wieder ausgelöst werden, allerdings kann dann bereits Strom über die Hauptstrombahnen geflossen sein. Abbildung 1 zeigt die Prinzipskizze eines Leistungsschalters ohne Wiedereinschaltverhinderung.

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Wiedereinschaltverhinderung bei Leistungsschaltern

Idee: Martin Müllhofer, DE-Amberg; Stefan Widmann, DE-Amberg; Josef Götz, DE-Amberg

Gewöhnliche Leistungsschalter sind nicht gegen Wiedereinschalten gesichert. Stellt eine

Selbstüberwachungsfunktion z. B. einen Defekt fest, sollte sich der Schalter nicht wieder einschalten

lassen. Auch eine automatische Verriegelung des Schalters gegen Wiedereinschalten beim Öffnen

des Schaltschranks ist wünschenswert.

Bisher ist keine Vorrichtung bekannt, die das Wiedereinschalten eines Leistungsschalters verhindern

kann. Im Falle eines Defektes kann der Schalter zwar durch die Elektronik sofort wieder ausgelöst

werden, allerdings kann dann bereits Strom über die Hauptstrombahnen geflossen sein. Abbildung 1

zeigt die Prinzipskizze eines Leistungsschalters ohne Wiedereinschaltverhinderung.

Zur zuverlässigen Vermeidung des Wiedereinschaltens eines Leistungsschalters werden im

Folgenden mehrere neuartige Lösungen vorgeschlagen. Abbildung 2 zeigt eine Variante eines

Leistungsschalters, bei der ein zweiter Aktor genutzt wird, um das Schaltschloss oder die Schaltwelle

mechanisch zu blockieren. Der Handle ist nun im ausgeschalteten Zustand verriegelt. Bei der in

Abbildung 3 dargestellten Lösung wird ein zweiter Aktor genutzt um das Schaltschloss auszulösen,

wird aber nicht wie der erste Aktor beim Ausschaltvorgang des Schalters zurückgesetzt, sondern

verbleibt im ausgelösten Zustand. Der Handle kann daher in die eingeschaltete Position bewegt

werden, springt aber ohne Kontaktberührung der Hauptkontakte selbstständig in die Trip-Position

zurück. In Abbildung 4 ist eine Variante aufgezeigt, bei der die Funktionalität des vorhandenen ersten

Aktors so erweitert wird, dass der Stößel in der ausgelösten Stellung verriegelt werden kann. Eine

weitere Lösung wird in Abbildung 5 aufgezeigt. Hier wird der vorhandene Aktor zyklisch von der

Schutzelektronik...