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Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von parallaxenfrei zusammengesetzten Bildern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000201288D
Original Publication Date: 2010-Nov-10
Included in the Prior Art Database: 2010-Nov-10
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der medizinischen Diagnostik und insbesondere in der Röntgendiagnostik werden bezogen auf die Patientengröße relativ kleine Detektoren verwendet, die jeweils nur einen gewissen Teil des Patienten abbilden. Die Verwendung derartiger Detektoren ist ergonomisch, kostengünstig und die erzielte Bildgröße für viele Anwendungen auch ausreichend. Für bestimmte Untersuchungen, wie z. B. einer Untersuchung der Gefäße entlang der Beine, ist eine größere Ausdehnung des Aufnahmebereichs notwendig. Bisher werden in Chirurgie und Gefäßchirurgie Röntgengeräte eingesetzt, deren Detektoren eine Bilddiagonale von ungefähr 30 bis 40 cm aufweisen. Ist es notwendig einen größeren Aufnahmebereich abzubilden, müssen Gerät und Aufnahmeobjekt relativ zueinander verfahren werden. Dazu kann entweder das Gerät oder die Liege zusammen mit dem Patienten verfahren werden. In den verschiedenen Positionen werden nun mehrere Aufnahmen mit geringer Überlappung erstellt und zu einem Gesamtbild zusammengesetzt, um z. B. die Beine in voller Länge darzustellen. Dabei ergeben sich jedoch durch die unterschiedlichen Parallaxen Fehler. Da die Parallaxe zu den Randbereichen der Einzelbilder zunimmt, ist dieser Fehler in den Überlappungsbereichen bzw. an den Stoßstellen besonders kritisch. Speziell bei bildverstärkerbasierten Systemen sind die Fehler aufgrund der Verzeichnung des Bildverstärkers beträchtlich.

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Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von parallaxenfrei zusammengesetzten Bildern

Idee: Dr. Rainer Graumann, DE-Erlangen; Dr. Karl Barth, DE-Erlangen

In der medizinischen Diagnostik und insbesondere in der Röntgendiagnostik werden bezogen auf die Patientengröße relativ kleine Detektoren verwendet, die jeweils nur einen gewissen Teil des Patienten abbilden. Die Verwendung derartiger Detektoren ist ergonomisch, kostengünstig und die erzielte Bildgröße für viele Anwendungen auch ausreichend. Für bestimmte Untersuchungen, wie z. B. einer Untersuchung der Gefäße entlang der Beine, ist eine größere Ausdehnung des Aufnahmebereichs notwendig.

Bisher werden in Chirurgie und Gefäßchirurgie Röntgengeräte eingesetzt, deren Detektoren eine Bilddiagonale von ungefähr 30 bis 40 cm aufweisen. Ist es notwendig einen größeren Aufnahmebereich abzubilden, müssen Gerät und Aufnahmeobjekt relativ zueinander verfahren werden. Dazu kann entweder das Gerät oder die Liege zusammen mit dem Patienten verfahren werden. In den verschiedenen Positionen werden nun mehrere Aufnahmen mit geringer Überlappung erstellt und zu einem Gesamtbild zusammengesetzt, um z. B. die Beine in voller Länge darzustellen. Dabei ergeben sich jedoch durch die unterschiedlichen Parallaxen Fehler. Da die Parallaxe zu den Randbereichen der Einzelbilder zunimmt, ist dieser Fehler in den Überlappungsbereichen bzw. an den Stoßstellen besonders kritisch. Speziell bei bildverstärkerbasierten Systemen sind die Fehler aufgrund der Verzeichnung des Bildverstärkers beträchtlich.

Es wird eine neuartige Methode vorgeschlagen, Einzelaufnahmen mit relativ kurzen Abständen und großer Überlappung aufzunehmen. Aus der gemeinsamen Bildinformation in den überlappenden Zonen wird anschließend ein Gesamtbild erzeugt. Dieses entspricht bezüglich der Längsach...