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Briefzustellung in gesichertes Postfach

IP.com Disclosure Number: IPCOM000201303D
Original Publication Date: 2010-Nov-10
Included in the Prior Art Database: 2010-Nov-10
Document File: 2 page(s) / 73K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Eine neuartige Lösung ermöglicht eine verbindliche Zustellung von Postsendungen ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Die Zustellung erfolgt dabei nicht zwangsläufig in der Nähe der Wohnung o.ä. des Adressaten. Die Abholung der Post ist unabhängig von festen Öffnungszeiten. Dafür werden an zentralen Orten Postfächer aufgestellt, in denen die Post für die Empfänger abgelegt wird. Dabei werden die Fächer flexibel zugeteilt. Die Empfänger weisen sich an der Station durch automatisierte Leseverfahren aus. Dabei kann unterschieden werden, in welchem Bereich der Ausgabeautomat steht. Für ein Wohngebiet werden die Empfänger automatisch dem zentralen Automaten zugeordnet. Mit einer Registrierung ist es aber auch denkbar, dass alle Post für diesen Empfänger an einen Automaten in der Nähe seiner Arbeitsstelle oder in der Nähe einer Haltestelle eines Nahverkehrsmittels umgeleitet wird.

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Briefzustellung in gesichertes Postfach

Idee: Dr. Axel Wieczorek, DE-Konstanz

Eine neuartige Lösung ermöglicht eine verbindliche Zustellung von Postsendungen ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Die Zustellung erfolgt dabei nicht zwangsläufig in der Nähe der Wohnung o.ä. des Adressaten. Die Abholung der Post ist unabhängig von festen Öffnungszeiten.

Dafür werden an zentralen Orten Postfächer aufgestellt, in denen die Post für die Empfänger abgelegt wird. Dabei werden die Fächer flexibel zugeteilt. Die Empfänger weisen sich an der Station durch automatisierte Leseverfahren aus. Dabei kann unterschieden werden, in welchem Bereich der Ausgabeautomat steht. Für ein Wohngebiet werden die Empfänger automatisch dem zentralen Automaten zugeordnet. Mit einer Registrierung ist es aber auch denkbar, dass alle Post für diesen Empfänger an einen Automaten in der Nähe seiner Arbeitsstelle oder in der Nähe einer Haltestelle eines Nahverkehrsmittels umgeleitet wird.

Die Identifizierung der Empfänger kann beispielsweise durch systembezogene Benutzerkarten oder allgemeine Benutzerkarten, wie beispielsweise elektronischer Personalausweis, erfolgen. Auch das Zusenden einer SMS (Short Message Service) mit einer PIN (Personal Identification Number) oder einer MMS (Multimedia Messaging Service) mit einem Barcode ist als Identifizierung möglich. Dabei kann der Kunde wählen, ob er die Nachricht erhält, wenn das Fach beladen wurde oder er nur dann eine Nachricht erhält, wenn er per SMS anfragt, ob Sendungen im Fach sind. Die Einstellung dieser Optionen durch registrierte Kunden erfolgt über eine entsprechende Benutzerschnittstelle. Nach der Identifizierung leuchtet an dem zugeteilten Fach eine Lampe auf, der Verriegelungsmechanismus öffnet und der Empfänger kann seine Briefe entnehmen. Wenn nach der Identifizierung nicht innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls die Sendungen entnommen werden, schließt der Mechanismus aus Sicherheitsgründen wieder.

Ergänzend dazu können über einen Bildschirm Nachrichten für den Empfänger angezeigt werden. Für diese Nachrichten kann verlangt werden, dass diese durch den Empfänger quittiert werden. Das Quittieren kann über einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen) oder Tastatur erfolgen.

Beim Ablegen der Briefe im System identifiziert sich der Briefträger beispielsweise ebenfalls durch Dienstausweis o.ä. Anschließend hält er die erste Sendung eines Poststapels für einen Empfänger vor eine Kamera. Die Vorderseite wird fotografiert und mit Hilfe einer OCR (Optical Character Recognition) Software wird die Adresse gelesen. Bei einem nicht eindeutigen Leseergebnis oder mehrfach vorkommenden Namen wird eine Vorschlagsliste angezeigt. Auf dieser Vorschlagsliste kann der Briefträger den richtigen Empfänger kennzeichnen (Touchscreen oder Tastatur). Das System...