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Dämmung mit Schichtaufbau

IP.com Disclosure Number: IPCOM000201595D
Publication Date: 2010-Nov-16

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Abstract

Der Text betrifft eine Wärmedämm-Pulvermischung und ein Verfahren zur ihrer Herstellung.

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Dämmung mit Schichtaufbau

   Der Text betrifft eine Wärmedämm-Pulvermischung und ein
Verfahren zur ihrer Herstellung.
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Die Wärmedämmung zur Einsparung von Energie hat im Rahmen des
Bewusstwerdens für nachhaltige Entwicklung und der Verteuerung
von Energien einen hohen Stellenwert erhalten. Der Wärmedämmung
kommt vor dem Hintergrund steigender Energiepreise bei knapper
werdenden Ressourcen, dem Streben nach einer Reduzierung des

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CO2-Ausstosses, der Notwendigkeit nachhaltiger Reduzierung des
Energiebedarfes sowie auch zukünftig noch steigenden
Anforderungen an den Wärme- und Kälteschutz eine immer höhere
Bedeutung zu. Diese steigenden Anforderungen an eine
Optimierung des Wärmedämmschutzes gelten im gleichen Maß sowohl

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bei Gebäuden, z.B. für Neubauten oder für Bauten im Bestand,
als auch für Kälteisolierungen im mobilen, logistischen und im
stationären Bereich.

Baustoffe wie Stahl, Beton, Ziegelwerk und Glas, aber auch

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Natursteine sind relativ gute Wärmeleiter, so dass die daraus
errichteten Außenwände von Gebäuden bei kalter Witterung sehr
schnell die Wärme von der Innenseite an die Außenseite abgeben.

Die Entwicklung zielt daher zum einen auf eine Verbesserung der

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    Isolationseigenschaften durch Steigerung der Porosität dieser
Baustoffmaterialien, wie z.B. bei Beton und Ziegelwerk, und zum
anderen auf eine Verkleidung der Außenwände mit
Wärmedämmstoffmaterialien ab.
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Die heute vornehmlich verwendeten Wärmedämm- bzw. Isolierstoffe
sind Materialien mit geringer Wärmeleistung. Gebräuchlich sind:
Organische Wärmedämmstoffe: Geschäumte Kunststoffe wie
Polystyrol, Neopor, Polyurethan; Holzfaserwerkstoff wie
Holzwolle und Kork; pflanzliche oder tierische Fasern wie z.B.

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Hanf, Flachs, Wolle.


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Anorganische Wärmedämmstoffe: Mineral- und Glaswolle;
Schaumglas in Plattenform; Kalzium-Silikat- und Gipsplatten;
mineralische Schäume wie Porenbeton, Bimsstein, Perlite und
Vermiculite.
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Diese aufgeführten herkömmlichen Wärmedämmstoffe werden
vornehmlich in Form von geschäumten oder verpressten Platten
und Formkörpern eingesetzt. So ist z.B. möglich, Polyurethane
und Polystyrole direkt in die Hohlräume der Bausteine
einzuschäumen (DE8504737) oder nach DE10229856 als Maßplatten

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einzuführen. Nach DE10217548 ist diese Technologie auch mit
Mineralwollzuschnitten möglich.

Alle diese Dämmungsausführungen haben für die heute geforderten
hohen Ansprüche eine zu geringe Wärmedämmungseffektivität. Die

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Wärmeleitzahlen liegen durchgehend über 0,030 W/mK, haben daher
einen hohen Raumbedarf und sind unter anderem in der
Wärmedämmung nicht nachhaltig stabil.

Weitere Nachteile sind:
• Zu hohe Feuchtigkeitsaufnahme und Empfindlichkeit

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gegenüber Wasser.
• Zeit-und kostenaufwendige Anbringung an die Fassade (z.B.
Kleben, Dübeln, Schrauben, Anbringen von Trägersystemen
usw.; hierbei sind Wärmebrücken zum Teil vorprogrammiert).

• Zusätzliche Verbundschichten z.B. zur Haftung von

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Verput...