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2D/3D Navigation in einer getriggerten Fluorosequenz

IP.com Disclosure Number: IPCOM000201605D
Original Publication Date: 2010-Nov-16
Included in the Prior Art Database: 2010-Nov-16
Document File: 1 page(s) / 69K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei radiologischen Untersuchungen werden zu bestimmten Zwecken dreidimensionale (3D) Röntgenaufnahmen von relevanten anatomischen Bereichen aufgenommen. Diese stehen dem behandelnden Arzt für die Diagnose bzw. für die Intervention bereit. Dabei besteht das Problem, dass durch Atmung und/oder Herzschlag sich die interne anatomische Gegebenheit ändert. Sie bleibt allerdings voraussehbar, solange die Atmung und/oder der Herzschlag reproduzierbar bleiben. Bislang werden dafür Echtzeitfluorobilder mit Dauerstrahlung erstellt. Es können Sequenzen aufgenommen werden, die einem dritten Signal nicht zugeordnet werden können. Die Anzeige der Sequenz erfolgt nicht aufgrund des Signals. Eine erneute Aufnahme aufgrund einer Veränderung der Atmung bzw. des Herzschlages findet automatisch nicht statt. Dies muss vom Arzt manuell ausgeführt werden, sobald er die Veränderung bemerkt. Die Idee besteht nun darin, die Atmungskurve und/oder den Herzschlag beispielsweise über ein Atmungsband oder einen nachverfolgbaren Hautmarker und EKG (Elektrokardiographie) zu messen. Anschließend werden Fluorobilder aufgenommen und einzelnen Messpunkten in der Atmungskurve und/oder der Herzschlagsequenz zugeordnet.

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2D/3D Navigation in einer getriggerten Fluorosequenz

Idee: Dr. Markus Nagel, DE-Erlangen

Bei radiologischen Untersuchungen werden zu bestimmten Zwecken dreidimensionale (3D) Röntgenaufnahmen von relevanten anatomischen Bereichen aufgenommen. Diese stehen dem behandelnden Arzt für die Diagnose bzw. für die Intervention bereit. Dabei besteht das Problem, dass durch Atmung und/oder Herzschlag sich die interne anatomische Gegebenheit ändert. Sie bleibt allerdings voraussehbar, solange die Atmung und/oder der Herzschlag reproduzierbar bleiben. Bislang werden dafür Echtzeitfluorobilder mit Dauerstrahlung erstellt. Es können Sequenzen aufgenommen werden, die einem dritten Signal nicht zugeordnet werden können. Die Anzeige der Sequenz erfolgt nicht aufgrund des Signals. Eine erneute Aufnahme aufgrund einer Veränderung der Atmung bzw. des Herzschlages findet automatisch nicht statt. Dies muss vom Arzt manuell ausgeführt werden, sobald er die Veränderung bemerkt.

Die Idee besteht nun darin, die Atmungskurve und/oder den Herzschlag beispielsweise über ein Atmungsband oder einen nachverfolgbaren Hautmarker und EKG (Elektrokardiographie) zu messen. Anschließend werden Fluorobilder aufgenommen und einzelnen Messpunkten in der Atmungskurve und/oder der Herzschlagsequenz zugeordnet.

Sobald eine Sequenz aufgenommen und abgespeichert worden ist, kann die Fluoroskopie gestoppt werden. Die Messung der Atmungskurve und/oder des Herzschlages wird fortgesetzt und die entsprechenden Fluorobilder werden eingeblendet. Auf diese Weise wird die passende Fluorosequenz immer wieder dargestellt, ohne dass tatsächlich eine Durchleuchtung stattfindet. Über Parameter kann eingestellt werden, ab wann ein Fluorobild einem Messpunkt noch entspricht oder ein neues Bild nötig ist. Verändert sich die Atmung bzw. der Herzschlag, dann kann die Sof...