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Energieerzeugung durch die Eigenbewegung einer Eisenbahnförderanlage für ein onboard Funk- Analyse-, Positions- und Statussystem

IP.com Disclosure Number: IPCOM000201606D
Original Publication Date: 2010-Nov-16
Included in the Prior Art Database: 2010-Nov-16
Document File: 2 page(s) / 152K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In Rangieranlagen kommen beispielsweise zum Zusammenschieben von Eisenbahnwaggons Eisenbahnförderanlagen zum Einsatz. Mithilfe der Förderanlage werden die Waggons zu einem sogenannten kuppelreifen Verbund zusammengedrückt und somit ohne den zusätzlichen Einsatz von Rangierloks die Zugbildung vereinfacht. Die Wagen der Förderanlage liegen im Gleis und werden durch eine Spillanlage in Bewegung gesetzt. Die Steuerung erfolgt durch ein zentrales Steuerungssystem dem keine Status- und Positionsinformationen zur Verfügung stehen. Wegen der fehlenden Rückmeldung kommt es beim Auflaufen eines Waggons auf den Förderwagen zu einem heftigen Stoß und einer hohen Materialbeanspruchung. Für eine bessere Steuerung ist eine Positionsbestimmung der Förderwagen wünschenswert. Bei bekannten Ansätzen zur Statusbestimmung der Förderwagen werden die Wagen mittels Energie- und Datenleitungen ans Steuerungssystem angebunden. Dieses Verfahren ist allerdings mit erheblichem Aufwand verbunden. Bei einem anderen System wird die Positionsbestimmung durch Kontakte realisiert, die von den Förderwagen überfahren werden. Hierbei wird auf die Übermittlung weiterer Statusinformationen, wie z. B. des Betriebszustands der Förder- und Bremsarme, verzichtet. Bei der Positionsbestimmung anhand der Seilstellung wird die veränderliche Seillänge und -bewegung in Kauf genommen. Keines der bekannten Systeme genügt den Anforderungen für eine genaue Positionsbestimmung.

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Energieerzeugung durch die Eigenbewegung einer Eisenbahnförderanlage für ein onboard Funk- Analyse-, Positions- und Statussystem

Idee: Jens-Harro Oechsner, DE-Braunschweig

In Rangieranlagen kommen beispielsweise zum Zusammenschieben von Eisenbahnwaggons Eisenbahnförderanlagen zum Einsatz. Mithilfe der Förderanlage werden die Waggons zu einem sogenannten kuppelreifen Verbund zusammengedrückt und somit ohne den zusätzlichen Einsatz von Rangierloks die Zugbildung vereinfacht. Die Wagen der Förderanlage liegen im Gleis und werden durch eine Spillanlage in Bewegung gesetzt. Die Steuerung erfolgt durch ein zentrales Steuerungssystem dem keine Status- und Positionsinformationen zur Verfügung stehen. Wegen der fehlenden Rückmeldung kommt es beim Auflaufen eines Waggons auf den Förderwagen zu einem heftigen Stoß und einer hohen Materialbeanspruchung. Für eine bessere Steuerung ist eine Positionsbestimmung der Förderwagen wünschenswert.

Bei bekannten Ansätzen zur Statusbestimmung der Förderwagen werden die Wagen mittels Energie- und Datenleitungen ans Steuerungssystem angebunden. Dieses Verfahren ist allerdings mit erheblichem Aufwand verbunden. Bei einem anderen System wird die Positionsbestimmung durch Kontakte realisiert, die von den Förderwagen überfahren werden. Hierbei wird auf die Übermittlung weiterer Statusinformationen, wie z. B. des Betriebszustands der Förder- und Bremsarme, verzichtet. Bei der Positionsbestimmung anhand der Seilstellung wird die veränderliche Seillänge und -bewegung in Kauf genommen. Keines der bekannten Systeme genügt den Anforderungen für eine genaue Positionsbestimmung.

Daher wird ein neuartiges System vorgeschlagen, welches durch Nutzung der Bewegungsenergie und drahtloser Kommunikation die exakte Positionsbestimmung ermöglicht. Dazu sind in den Führungen der Förderwagen Generatoren angebracht (Abbildung 1), welche deren Bewegungsenergie in elektrische Energie umwandeln. Mit der nutzbar gemachten Energie können nun W-LAN- (Wireless Local Area Network), Funk- oder RFID-Systeme (Radio Frequency Identification) zur drahtlosen Kommunikation in Verbindung mit Lokalisier...