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Steigerung der Bildqualität von DSA-Aufnahmen durch Atemzyklustriggerung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000202038D
Original Publication Date: 2010-Dec-02
Included in the Prior Art Database: 2010-Dec-02
Document File: 1 page(s) / 70K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Genauigkeit bei Aufnahmen in der Digitalen Subtraktionsangiographie (DSA), bei denen eine Füllaufnahme und eine Maskenaufnahme voneinander subtrahiert werden, hängt im Wesentlichen davon ab, wie genau diese beiden Aufnahmen übereinstimmen. Zu verschiedenen Zeiten des Atemzyklus werden jedoch Organe unterschiedlich deformiert. Diese Deformierungen führen zu einer verminderten Bildqualität bei DSA-Aufnahmen im sowohl Zweidimensionalen (2-D) als auch im Dreidimensionalen (3-D). Daher wird der betreffende Patient gebeten, während der Bildakquisition nicht zu atmen. Dies kann je nach Aufnahmemodus bis zu 23 Sekunden lang sein. Von stark erkrankten Patienten oder Notfallpatienten kann eine solche Forderung jedoch nur sehr schwer erfüllt werden. Es wird daher vorgeschlagen, im 2-D-Fall die beiden Aufnahmen, d.h. Maske und Füllung, jeweils mit dem Atemzyklus zu synchronisieren. Das bedeutet, dass bei der zweidimensionalen Maskenaufnahme auch die Information hinterlegt wird, in welchem Stadium des Atemzyklus sich der Patient gerade bei welcher Aufnahme, d.h. die Position des Akquisitionssystems befindet. Diese Informationen können beispielsweise durch Atemsensoren gewonnen werden. Den einzelnen Maskenaufnahmen werden diese verschiedenen Zeitpunkte (t1, t2 ... tn) des Atemzyklus zugeordnet. Dies kann beispielsweise durch Einführung eines neuen DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) Tags realisiert werden.

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Steigerung der Bildqualität von DSA-Aufnahmen durch Atemzyklustriggerung

Idee: Dr. Martin Trini, DE-Forchheim; Stefan Lautenschläger, DE-Forchheim; Dr. Andrea Endress,
DE-Forchheim; Dr. Julian Zeitvogl, DE-Forchheim

Die Genauigkeit bei Aufnahmen in der Digitalen Subtraktionsangiographie (DSA), bei denen eine Füllaufnahme und eine Maskenaufnahme voneinander subtrahiert werden, hängt im Wesentlichen davon ab, wie genau diese beiden Aufnahmen übereinstimmen. Zu verschiedenen Zeiten des Atemzyklus werden jedoch Organe unterschiedlich deformiert. Diese Deformierungen führen zu einer verminderten Bildqualität bei DSA-Aufnahmen im sowohl Zweidimensionalen (2-D) als auch im Dreidimensionalen (3-D). Daher wird der betreffende Patient gebeten, während der Bildakquisition nicht zu atmen. Dies kann je nach Aufnahmemodus bis zu 23 Sekunden lang sein. Von stark erkrankten Patienten oder Notfallpatienten kann eine solche Forderung jedoch nur sehr schwer erfüllt werden.

Es wird daher vorgeschlagen, im 2-D-Fall die beiden Aufnahmen, d.h. Maske und Füllung, jeweils mit dem Atemzyklus zu synchronisieren. Das bedeutet, dass bei der zweidimensionalen Maskenaufnahme auch die Information hinterlegt wird, in welchem Stadium des Atemzyklus sich der Patient gerade bei welcher Aufnahme, d.h. die Position des Akquisitionssystems befindet. Diese Informationen können beispielsweise durch Atemsensoren gewonnen werden. Den einzelnen Maskenaufnahmen werden diese verschiedenen Zeitpunkte (t1, t2 ... tn) des Atemzyklus zugeordnet. Dies kann beispielsweise durch Einführung...