Dismiss
InnovationQ will be updated on Sunday, Oct. 22, from 10am ET - noon. You may experience brief service interruptions during that time.
Browse Prior Art Database

Simulation von Primäranlagengeräten in energietechnischen Sekundärgeräten

IP.com Disclosure Number: IPCOM000202284D
Original Publication Date: 2010-Dec-13
Included in the Prior Art Database: 2010-Dec-13
Document File: 1 page(s) / 70K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Zur Inbetriebnahme einer energietechnischen Schaltanlage müssen u.a. die Installation der physikalischen Kommunikationsverbindungen, die Funktion aller kommunikationstechnischen Komponenten und Sekundärgeräte und die Konfiguration und Zusammenarbeit dieser Komponenten getestet werden. Ein Großteil dieser Tests besteht in der Überprüfung, ob alle Signale bzw. Telegramme in Steuer- und Melderichtung korrekt erzeugt, übertragen und verarbeitet werden. Signale in Melderichtung werden im Betrieb in der Regel von Geräten der Primäranlage generiert. Bei den Tests müssen diese Signale gegebenenfalls künstlich erzeugt werden. Derzeit müssen für derartige Tests an den Sekundärgeräten die physikalischen Binäreingangssignale simuliert oder physikalische Simulationsgeräte zur Leistungsschaltersimulation installiert werden. Die Verdrahtung der Geräte zum Betrieb der Anlage muss für die Tests temporär verändert werden oder/und es müssen spezielle Geräte zusätzlich installiert werden.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 51% of the total text.

Page 01 of 1

(This page contains 01 pictures or other non-text object)

(This page contains 00 pictures or other non-text object)

Simulation von Primäranlagengeräten in energietechnischen Sekundärgeräten

Idee: Franz-Werner Gatzen, DE-Berlin

Zur Inbetriebnahme einer energietechnischen Schaltanlage müssen u.a. die Installation der physikalischen Kommunikationsverbindungen, die Funktion aller kommunikationstechnischen Komponenten und Sekundärgeräte und die Konfiguration und Zusammenarbeit dieser Komponenten getestet werden. Ein Großteil dieser Tests besteht in der Überprüfung, ob alle Signale bzw. Telegramme in Steuer- und Melderichtung korrekt erzeugt, übertragen und verarbeitet werden. Signale in Melderichtung werden im Betrieb in der Regel von Geräten der Primäranlage generiert. Bei den Tests müssen diese Signale gegebenenfalls künstlich erzeugt werden.

Derzeit müssen für derartige Tests an den Sekundärgeräten die physikalischen Binäreingangssignale simuliert oder physikalische Simulationsgeräte zur Leistungsschaltersimulation installiert werden. Die Verdrahtung der Geräte zum Betrieb der Anlage muss für die Tests temporär verändert werden oder/und es müssen spezielle Geräte zusätzlich installiert werden.

Die nachfolgende vorschlagsgemäße Lösung wird anhand eines Leistungsschalters erklärt. Es wird somit vorgeschlagen, in den Sekundärgeräten (Schutzfeldleitgeräten) Leistungsschaltersimulationsobjekte zu instanzieren, die ein gleiches Verhalten zeigen wie reale Leistungsschalter hinsichtlich Steuermöglichkeiten, Rückmeldungen, Verzögerungen, Fehlverhalten usw. Das Leistungsschalterobjekt wird dabei so weit wie möglich und nötig auf der Basis der für den Betrieb erstellten Konfiguration zur Leistungsschalteransteuerung im Sekundärgeräte erstellt, um nicht eine komplett neue und ähnliche Konfigurationen für das Leistungsschaltersimulationsobjekt erstellen zu müssen.

Für das Leistungsschaltersimulationsobjekt erforderliche zusätzliche Konfigurationen werden zur vorhandenen, für den Betrieb der Anlage erforderlichen Konfiguration ergänzt. Für unterschiedliche Leistungsschalter werden unterschiedliche Leistungsschaltersimulationsobjekte oder ein universelles Leistungsschaltersimulationsobjekt, bei dem besondere Eigenschaften aktiviert und deaktiviert werden können, unterstützt.

Im Simulationsmodus des Sekundärgerätes kann dieses Leistungsschaltersimulationsobjekt anstatt eines...