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Virtuelle Audio-Communities

IP.com Disclosure Number: IPCOM000202439D
Original Publication Date: 2010-Dec-15
Included in the Prior Art Database: 2010-Dec-15
Document File: 4 page(s) / 1M

Publishing Venue

Siemens

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Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Älteren Menschen und Menschen mit körperlicher Behinderung fällt es oft schwer Kontakte außerhalb ihrer Wohnung zu pflegen. Zwar ist mithilfe von Computern heutzutage auch eine Kommunikation ohne die Notwendigkeit eines persönlichen Treffens möglich, allerdings müssen die Betroffenen hierbei mit dem Internet und den entsprechenden Anwendungen umgehen können. Bisher behalf man sich zur Erleichterung des Umgangs mit Computern größerer Tastaturen, Bildschirmlupen, Spracheingabe- und Sprachausgabevorrichtungen usw. Bei Internet-basierten Kommunikations-Plattformen haben diese Hilfsmittel jedoch nur geringen Nutzen, da sie nicht speziell für derartige Ein- und Ausgabehilfen eingerichtet sind. Des Weiteren gibt es sogenannte soziale Netzwerke, bzw. Gemeinschaften (Social Communities). Sie ermöglichen den asymmetrischen oder symmetrischen Austausch von Informationen. Als Beispiel für einen symmetrischen Austausch von Informationen sind Chat-Dienste oder Internet-basierte Audiokommunikation zu nennen. Im Folgenden wird als neuartige Lösung vorgeschlagen, Audio-Netzwerke, bzw. Audio-Gemeinschaften (Audio Communities) über das Internet einzuführen, mithilfe derer ein auditiver symmetrischer Austausch von Informationen innerhalb virtuell geschaffener Räume möglich ist. Diese Netzwerke werden im Folgenden Pervasive Audio Communities genannt. Pervasive deshalb, da das System auf einer alles durchdringenden Vernetzung intelligenter Geräte basiert (pervasive [eng.]: durchdringend).

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Virtuelle Audio-Communities

Idee: Christoph Niedermeier, DE- München; Markus Duchon, DE-München

Älteren Menschen und Menschen mit körperlicher Behinderung fällt es oft schwer Kontakte außerhalb ihrer Wohnung zu pflegen. Zwar ist mithilfe von Computern heutzutage auch eine Kommunikation ohne die Notwendigkeit eines persönlichen Treffens möglich, allerdings müssen die Betroffenen hierbei mit dem Internet und den entsprechenden Anwendungen umgehen können.

Bisher behalf man sich zur Erleichterung des Umgangs mit Computern größerer Tastaturen, Bildschirmlupen, Spracheingabe- und Sprachausgabevorrichtungen usw. Bei Internet-basierten Kommunikations-Plattformen haben diese Hilfsmittel jedoch nur geringen Nutzen, da sie nicht speziell für derartige Ein- und Ausgabehilfen eingerichtet sind. Des Weiteren gibt es sogenannte soziale Netzwerke, bzw. Gemeinschaften (Social Communities). Sie ermöglichen den asymmetrischen oder symmetrischen Austausch von Informationen. Als Beispiel für einen symmetrischen Austausch von Informationen sind Chat-Dienste oder Internet-basierte Audiokommunikation zu nennen.

Im Folgenden wird als neuartige Lösung vorgeschlagen, Audio-Netzwerke, bzw. Audio- Gemeinschaften (Audio Communities) über das Internet einzuführen, mithilfe derer ein auditiver symmetrischer Austausch von Informationen innerhalb virtuell geschaffener Räume möglich ist. Diese Netzwerke werden im Folgenden Pervasive Audio Communities genannt. Pervasive deshalb, da das System auf einer alles durchdringenden Vernetzung intelligenter Geräte basiert (pervasive [eng.]: durchdringend).

Zum besseren Verständnis sei zunächst der Ablauf einer auditiven Kommunikation grob dargestellt. Mitglieder der Pervasive Audio Community initiieren eine Gruppenkommunikation, z.B. mit Kontakten aus ihrem Adressbuch. Mit diesen treffen sie sich dann in virtuellen Räumen, in denen weitestgehend auditiv kommuniziert wird. Diese Räume werden den realen Räumen der Anwenderumgebung zugeordnet. Ein solcher virtueller Raum stellt beispielsweise eine gemeinsame virtuelle Küche dar. Diese virtuelle Küche ist den realen Küchen der Teilnehmer zugeordnet, wie in Abbildung 1 dargestellt. Teilnehmer, die nicht in ihrer realen Küche sind, nehmen vorschlagsgemäß an der Kommunikation nicht teil. Dies wird in Abbildung 2 veranschaulicht. Damit eine Zuordnung der realen und virtuellen Räume funktioniert, bedarf es eines Positionierungssystems, mit dem der Aufenthaltsort des Anwenders in der eigenen Wohnung festgestellt werden kann. Die Nutzung des Systems, d.h. das Einbuchen in das System, sowie der Wechsel zwischen virtuellen Räumen, erfolgt mit Hilfe einer Fernbedienung oder durch Sprachsteuerung. Die virtuellen Chat-Räume sind zudem nach Themen kategorisiert, welche vom Initiator angesagt und mittels einer Voice-to-Text Software auf einem B...