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Verfahren zur sicheren Auswertung von Tastenbetätigungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000205184D
Original Publication Date: 2011-Mar-18
Included in the Prior Art Database: 2011-Mar-18
Document File: 8 page(s) / 590K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Für Systeme der Eisenbahnsicherungstechnik wird eine hohe Sicherheit gefordert, da Fehler bei der Bedienung hohe Risiken bergen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Tastenbetätigungen jederzeit sicher erkannt werden können. Die Betätigung von Tasten in nicht sicheren Systemen bedeutet, dass jene Betätigung in Form von Telegrammen übermittelt wird und dass anschließend eine Informationsverarbeitung in sicheren Systemen erfolgt. Somit müssen fehlerhafte Tastenbetätigungen sowie Einzelfehler bei der Informationsaufbereitung bzw. -übertragung mit einer hohen Zuverlässigkeit erkannt werden können. Dabei ist ebenfalls von Bedeutung, dass keine zusätzlichen, extern angeordneten Tasten benötigt werden und eine sicherheitsrelevante Quittierung durch eine Eintasten-Bedienung am nicht sicheren System ermöglicht wird. Dies bedeutet, dass eine Taste nur einmalig gedrückt werden muss. Externe Tasten sind sichere Tasten, welche redundant ausgelegt sind und diskret oder über eine Busanbindung an das sicherheitsrelevante System angeschlossen sind. Derzeit werden beispielsweise bei ETCS-Projekten (European Train Control System) sogenannte Zweitasten-Bedienungen eingesetzt. Dabei müssen zwei unterschiedliche Tasten im nicht sicheren System, also dem DMI (Driver Machine Interface), verwendet und betätigt werden, um eine Quittierung zu bestätigen. Ab dem Jahr 2013 wird eine Eintasten-Bedienung am DMI verpflichtend für alle sicherheitsrelevanten Quittierungen. Diese Anforderungsspezifikation wurde bereits von der ERA (European Railway Agency) definiert.

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Verfahren zur sicheren Auswertung von Tastenbetätigungen

Idee: Christian Lüdke, DE-Berlin; Michael Henning, DE-Berlin

Für Systeme der Eisenbahnsicherungstechnik wir
Bedienung hohe Risiken bergen. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, da Tastenbetätigungen jederzeit sicher erkannt werden können.

Die Betätigung von Tasten in nicht sicheren Systemen bedeutet, dass jene Betätig Telegrammen übermittelt wird und dass anschließend eine Informationsverarbeitu Systemen erfolgt. Somit müssen fehlerhafte Tastenbetätigungen sowie Einzelfehle Informationsaufbereitung bzw. -übertragung mit einer hohen Zuverlässigkeit erkannt werden Dabei ist ebenfalls von Bedeutung, dass keine zusätzliche
werden und eine sicherheitsrelevante Quittierung durch eine Eintasten-Bedienu
System ermöglicht wird. Dies bedeutet, dass eine Taste nur einmalig gedrückt we
Tasten sind sichere Tasten, welche redundant ausgelegt sind und diskret
Busanbindung an das sicherheitsrelevante System angeschlossen sind.

Derzeit werden beispielsweise
Zweitasten-Bedienungen eingesetzt. Dabei müssen zwei unterschiedlic
System, also dem DMI (Driver Machine Interface), verwendet und betätigt werde Quittierung zu bestätigen. Ab dem Jahr 2013 wird eine Eintasten-Bedienung am
alle sicherheitsrelevanten Quittierungen. Diese Anforderungsspezifikation wurde bereit (European Railway Agency) definiert.

Es wird nun ein neuartiges Verfahren zur sicheren Auswertung von Tastenbetä vorgeschlagen. Die Erzeugung und Aufbereitung der Tasteninformation erfo welche von dem informationsverarbeitenden System abgegrenzt sind, wobei die Tasteninformation per Telegramm erfolgt. Mit Hilfe des vorgeschlagenen Verfahre Informationen erfasst und übertragen werden, welche hohen Anforderungen Informationen, ihrer Sequenzrichtigkeiten sowie ihrer Zeitrichtigkeiten unterliegen Verfahren sowohl Tastenbetätigungen unterstützt, welche erst nach einer bestimm Betätigung als gültig erkannt werden als auch solche, die erst nach einer definiert Gültigkeit erlangen. Das Verfahren erlaubt eine gleichzeitige Verarbeitung multiple Tasteninformationen während die Anzahl der Tasten von der Bandbreite des Über und von der Leistungsfähigkeit der beteiligten Systeme abhängt. Eine von dem Sys und erkannte Tastenbetätigung wird nur dann als gültig anerkannt, wenn die Inf festgelegten Anzahl von definierten Überprüfungen standhält. Daraus result Tastenbetätigungen sowie Einzelfehler bei der Aufbereitung und Übertragung de einer relativ hohen Sicherheit erkannt werden können. Dies entspricht den Anfo Eisenbahnsicherungstechnik bezüglich der Sicherheit. Das Verfahren be Maßnahmen, um die Forderung an die Korrektheit, Sequenzrichtigkeit und Zeitricht

Abbildung 1 gibt einen Überblick über die beteiligten funktionalen Komponente
sowie über die wichtigsten Informationen, die zwischen den Sys...