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Distributed Compilation Cache im Multiuser-Engineering

IP.com Disclosure Number: IPCOM000205591D
Original Publication Date: 2011-Mar-31
Included in the Prior Art Database: 2011-Mar-31
Document File: 3 page(s) / 144K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei der Projektierung von Großanlagen werden häufig Engineering-Systeme eingesetzt. Mithilfe dieser Systeme lässt sich der zu planende Prozess mit Funktionsbausteinen, den verschiedenen Einheiten und Geräten der Anlage abbilden und simulieren. Geräte wie z. B. Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und Benutzerschnittstellen (HMI) umfassen zahlreiche Funktionalitäten und benötigen somit eine komplexe Abbildung im System. Je größer und komplexer die Anlage ist, desto umfangreicher ist ihre Abbildung im Engineering-System und desto rechenintensiver ist das Übersetzen der Projektierungsdaten. Bei leistungsschwachen PCs (engl. Personal Computers) ergeben sich daraus lange Rechenzeiten, was das Arbeiten im Engineering-System stark verlangsamt. Die Projektierung von Industrieanlagen geschieht heutzutage an Einzelplatzsystemen. Das heißt der gesamte Arbeitsprozess des Engineering findet auf einer lokalen Maschine statt. Alle mit der Planung zusammenhängenden Rechenprozesse, insbesondere das Kompilieren der Projektierungsdaten, müssen von hier geleistet werden. Die Dauer der Rechenprozesse hängt damit stark von der Leistungsfähigkeit des Rechners ab. Multi-User Engineering, also das Arbeiten von verschiedenen PCs aus an einem Projekt, wird von den heutigen Engineering-Systemen noch nicht unterstützt.

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Nürnberg; Wolfgang Riedl, DE-Nürnberg

Bei der Projektierung von Großanlagen werden häufig Engineering-Systeme e
Systeme lässt sich der zu planende Prozess mit Funktionsbausteinen, den versch
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umfangre
Übersetzen der Projektierungsdaten. Bei leistungsschwachen PCs (engl. Personal Comp ergeben sich daraus lange Rechenzeiten, was das Arbeiten im Engineering-System verlangsamt.

Die Projektierung von Industrieanlagen geschieht heutzutage an Einzelplatzsyste
gesamte Arbeitsprozess des Engineering findet auf einer lokalen Maschine statt. Alle mit der Planung zusammenhängenden Rechenprozesse, insbesondere das Kompilieren der Projek
müssen von hier geleistet werden. Die Dauer der Rechenprozesse hängt damit star Leistungsfähigkeit des Rechners ab. Multi-User Engineering, also das Arbeiten von
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Im Folgenden wird eine Lösung vorgestellt, die es ermöglicht, rechenintensive Arb leistungsstarke PCs auszulagern und somit innerhalb eines Netzwerkes effektiv an
arbeiten. In zukünftigen Engineering-Systemen wird es mehreren Nutzern möglic
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des Netzwerks gespeichert. Die einzelnen Teilnehmer des Multi-User-Projekts k
Kompilierung von Projektkomponenten von ihrem PC aus starten. Nach Dur
Rechenprozesses wird ihnen das Ergebnis zurückgemeldet. Jeder PC im Netzwe Speichertabelle, den sogenannten "Distributed Compilation Cache", zum Abfragen u Kompilierungsergebnissen. Wird eine Kompilierung angestoßen, so wird zunächst Speichertabelle nachgesehen, ob für die Projektkomponente ein Kompilierun
das Ergebnis bereits vorhanden und noch gültig, wird dieses verwendet und wird vom Initiator der Kompilierungsanfrage weiter bearbeitet. Wurde die zu kompilierende Komponente s Übersetzung geändert, wird sie neu kompiliert und der entsprechende Eintrag im "Di Compilation Cache" aktualisiert. Alte Ergebnisse werden so verworfen und nicht we
Gleichzeitig wird das aktuelle Kompilierungsergebnis an die "Distributed Compilat
der anderen Nutzer weiter verteilt, so dass auch diese auf die neusten Ergebniss

Im Multi-User Engineering-System können rechenintensive Kompilierungsa leistungsschwachen an leistungsstarke PCs weitergeleitet werden. Da die Pro dezentral auf den PCs gespeichert sind, kann es notwendig sein, die betre
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