Browse Prior Art Database

Prüfen eines Elektrofahrzeug-Ladekabels auf Beschädigungen beim Auf- bzw. Abrollen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000206277D
Original Publication Date: 2011-Apr-18
Included in the Prior Art Database: 2011-Apr-18
Document File: 3 page(s) / 127K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Juergen Carstens: CONTACT

Abstract

Elektrofahrzeuge müssen zum Aufladen über ein Ladekabel mit einer Ladesäule verbunden werden. Dazu muss ein Nutzer ein Kabel des Elektrofahrzeuges in der Ladesäule einstecken und/oder ein Kabel der Ladesäule im Fahrzeug einstecken. Das Kabel zum Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen Ladesäule und Elektrofahrzeug weist eine gewisse Länge auf, um auch bei einem ungünstig abgestellten Elektrofahrzeug eine Verbindung herstellen zu können. Ein Ladekabel kann ungefähr die Dicke eines herkömmlichen Stromkabels aufweisen, aber unter Umständen auch relativ stark und damit unhandlich sein wie beispielsweise mit mehreren Zentimetern Durchmesser, vergleichbar mit einem Schlauch einer herkömmlichen Kraftstoffzapfsäule. Dies ist abhängig vom Ladeverfahren, insbesondere bei Ladekabeln, die für ein Schnelladen vorgesehen sind.

This text was extracted from a PDF file.
This is the abbreviated version, containing approximately 47% of the total text.

Page 01 of 3

(This page contains 01 pictures or other non-text object)

(This page contains 00 pictures or other non-text object)

Prüfen eines Elektrofahrzeug-Ladekabels auf Beschädigungen beim Auf- bzw. Abrollen

Idee: Dr. Rainer Falk, DE-München; Steffen Fries, DE-München

Elektrofahrzeuge müssen zum Aufladen über ein Ladekabel mit einer Ladesäule verbunden werden. Dazu muss ein Nutzer ein Kabel des Elektrofahrzeuges in der Ladesäule einstecken und/oder ein Kabel der Ladesäule im Fahrzeug einstecken. Das Kabel zum Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen Ladesäule und Elektrofahrzeug weist eine gewisse Länge auf, um auch bei einem ungünstig abgestellten Elektrofahrzeug eine Verbindung herstellen zu können. Ein Ladekabel kann ungefähr die Dicke eines herkömmlichen Stromkabels aufweisen, aber unter Umständen auch relativ stark und damit unhandlich sein wie beispielsweise mit mehreren Zentimetern Durchmesser, vergleichbar mit einem Schlauch einer herkömmlichen Kraftstoffzapfsäule. Dies ist abhängig vom Ladeverfahren, insbesondere bei Ladekabeln, die für ein Schnelladen vorgesehen sind.

Da viele Ladesäulen großflächig verteilt und im Freien aufgestellt sind, ist eine regelmäßige Beaufsichtigung und Kontrolle durch Personal wie bei einer herkömmlichen Tankstelle nicht praktikabel. Ladekabel sind Witterung und Schmutz sowie versehentlichen oder absichtlichen Beschädigungen ausgesetzt. Da bei einem Ladevorgang hohe Spannungen und Ströme verwendet werden, muss eine Gefährdung der Nutzer auch bei einem möglicherweise beschädigten Ladekabel zuverlässig vermieden werden.

Bekannt sind derzeit Verfahren, mit denen Kabel im Rahmen der Fertigung geprüft werden können. Dazu können elektrisch, optisch oder mechanisch Prüfverfahren verwendet werden. Ebenso ist ein Ladekabel bekannt, welches über eine integrierte Sensorik im Kabel bzw. den Steckverbindern verfügt, um eine Beschädigung zu erkennen. Bei herkömmlichen Kraftstoffzapfsäulen ist ferner eine Automatik bekannt, die den Schlauch zur Zapfsäule zurückzieht. Dies kann in die Zapfsäule integriert oder in Form einer Aufhängung oberhalb der Zapfsäule realisiert sein.

Es wird nun eine neuartige Ladesäule zum Aufladen eines Elektrofahrzeuges vorgeschlagen, die eine Beschädigung eines aufrollbaren Ladekabels der Ladesäule selbsttätig erkennt. Bei einer erkannten Beschädigung erfolgt eine Meldung an ein nachgeschaltetes System sowie gegebenenfalls eine Anpassung der Ladeparameter bzw. eine Deaktivierung der Ladesäule, um somit eine Gefährdung der Nutzer zuverlässig zu vermeiden.

Die Ladesäule verfügt dazu über eine Ladekabelprüfeinheit, durch die das Ladekabel beim Auf- und Abrollen bzw. beim Herausziehen und Zurückführen auf möglicherweise vorhandene Beschädigungen untersucht wird. Ziel ist es dabei, insbesondere einen eventuell vorhandenen Knick oder eine beschädigte Umhüllung zu erkennen. Es können aber auch Beschädigungen im Inneren des...