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Kontrolle von Schutzeinrichtungen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000206328D
Original Publication Date: 2011-Apr-19
Included in the Prior Art Database: 2011-Apr-19
Document File: 1 page(s) / 69K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Im medizinischen Umfeld, insbesondere in Räumen, in denen Röntgeneinrichtungen zum Einsatz kommen, müssen gerätespezifische und persönliche Schutzeinrichtungen benutzt werden. Das umfasst Strahlenschutzwände sowie Bleilamellenvorhänge und Bleiglasscheiben. Als persönliche Schutzeinrichtungen können Strahlenschutzbekleidungen wie abschirmende Westen, Röcke und Schürzen, Schilddrüsenschutze, Ovarien- und Gonadenschutze, Röntgenschutzbrillen, Strahlenschutzhandschuhe usw. verwendet werden. Außerdem ist für beruflich strahlenexponierte Personen die Personendosis zu ermitteln, wozu diese Personen während der Arbeit an Röntgenanlagen ein Personendosimeter tragen müssen. Die Verpflichtung dieser betroffenen Personen, die Schutzeinrichtungen zu benutzen und ein Dosimeter zu tragen, wird allerdings nicht immer befolgt.

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Kontrolle von Schutzeinrichtungen

Idee: Dr. Frank Dennerlein, DE-Forchheim; Dr. Martin Hoheisel, DE-Forchheim; Dr. Christine
Niebler, DE-Forchheim

Im medizinischen Umfeld, insbesondere in Räumen, in denen Röntgeneinrichtungen zum Einsatz kommen, müssen gerätespezifische und persönliche Schutzeinrichtungen benutzt werden. Das umfasst Strahlenschutzwände sowie Bleilamellenvorhänge und Bleiglasscheiben. Als persönliche Schutzeinrichtungen können Strahlenschutzbekleidungen wie abschirmende Westen, Röcke und Schürzen, Schilddrüsenschutze, Ovarien- und Gonadenschutze, Röntgenschutzbrillen, Strahlenschutzhandschuhe usw. verwendet werden. Außerdem ist für beruflich strahlenexponierte Personen die Personendosis zu ermitteln, wozu diese Personen während der Arbeit an Röntgenanlagen ein Personendosimeter tragen müssen. Die Verpflichtung dieser betroffenen Personen, die Schutzeinrichtungen zu benutzen und ein Dosimeter zu tragen, wird allerdings nicht immer befolgt.

Es ist ein Verfahren bekannt, mit dem die Position eines Hochfrequenztransponders (RFID-Tag, Radio Frequency Identification) mit Hilfe einer phasenempfindlichen Auswertung des Empfangssignals bestimmt werden kann. Die Antennen der Transponder werden durch ein Hochfrequenzfeld angeregt und versorgen die Transponder mit elektrischer Energie. Die Transponder senden ihrerseits ein Lokalisierungssignal aus, welches von mehreren Empfangseinheiten phasensensitiv empfangen wird. Auf diese Weise ist es möglich, den genauen Ort eines jeden Transponders zu bestimmen.

Es wird nun vorgeschlagen, an den Schutzeinrichtungen wie beispielsweise den Bleiglasscheiben, Strahlenschutzbekleidungen und an den Dosimetern RFID-Tags anzubringen. Mittels eines bestehenden Verfahrens kann so der genaue Ort jeder Schutzeinrichtung ermittelt werden. Damit kann festgestellt werden, ob jede strahlenexponierte Person die Schutzeinrichtungen benutzt, diese an der richtigen Stelle anordnet, (z.B. Bleiglasscheibe), den richtigen Typ von Schutzeinrichtung verwendet (z.B. geeigneten Bleigleichwert für die verwendete Strahlenqualität) und d...