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Realisierung von neuartigen bzw. verbesserten Benutzerschnittstellen mittels präzise lokalisierbarer RFIDs

IP.com Disclosure Number: IPCOM000206329D
Original Publication Date: 2011-Apr-19
Included in the Prior Art Database: 2011-Apr-19
Document File: 2 page(s) / 76K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Digitale zweidimensionale (2D) und dreidimensionale (3D) Röntgensysteme gehören heute zum Standard der medizinischen Bildgebung im interventionellen und diagnostischen Umfeld. Im Gegensatz zu der vorherigen Generation der rein analogen Systeme stellen digitale Röntgensysteme oftmals eine Vielzahl an Benutzerschnittstellen zur Systembedienung zur Verfügung, welche beispielsweise eine Systempositionierung, d.h. eine mechanische Steuerung, oder das Justieren der Bildparameter ermöglichen. Nachfolgend werden insbesondere medizinische Angiographiesysteme bzw. digitale Radiographie- oder Fluoroskopiesysteme betrachtet, ohne Einschränkung auf diese. Der praktische Nutzen der dieser Röntgensysteme steigt mit der Bedieneffizienz. Ein deutlicher Vorteil im klinischen Arbeitsablauf im Vergleich zu vorherigen Systemgenerationen ist vor allem dann gegeben, wenn das System schnell und einfach zu bedienen ist.

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Realisierung von neuartigen bzw. verbesserten Benutzerschnittstellen mittels präzise lokalisierbarer RFIDs

Idee: Tim Dannenmann, DE-Erlangen; Dr. Frank Dennerlein, DE-Forchheim; Dr. Martin Hoheisel,
DE-Forchheim; Dr. Nikolaus Schön, DE-Erlangen; Marco Vogt, DE-Forchheim

Digitale zweidimensionale (2D) und dreidimensionale (3D) Röntgensysteme gehören heute zum Standard der medizinischen Bildgebung im interventionellen und diagnostischen Umfeld. Im Gegensatz zu der vorherigen Generation der rein analogen Systeme stellen digitale Röntgensysteme oftmals eine Vielzahl an Benutzerschnittstellen zur Systembedienung zur Verfügung, welche beispielsweise eine Systempositionierung, d.h. eine mechanische Steuerung, oder das Justieren der Bildparameter ermöglichen. Nachfolgend werden insbesondere medizinische Angiographiesysteme bzw. digitale Radiographie- oder Fluoroskopiesysteme betrachtet, ohne Einschränkung auf diese. Der praktische Nutzen der dieser Röntgensysteme steigt mit der Bedieneffizienz. Ein deutlicher Vorteil im klinischen Arbeitsablauf im Vergleich zu vorherigen Systemgenerationen ist vor allem dann gegeben, wenn das System schnell und einfach zu bedienen ist.

Herkömmliche Benutzerschnittstellen basieren üblicherweise auf Bedienelementen, die mit Drucktasten oder berührungssensitiven Bildschirmen ausgestattet sind, und die entweder stationär, d.h. am System oder im Nebenraum, oder auch auf einer Fernbedienung angebracht sind. Diese herkömmlichen Bedienkonzepte bieten eine robuste und zuverlässige Bedienung. Sie sind allerdings nicht berührungslos, was im sterilen Umfeld problematisch sein kann. Außerdem sind sie nicht notwendigerweise intuitiv. Beispielsweise ist für die Systempositionierung oftmals für jede Achse bzw. jeden mechanischen Freiheitsgrad ein Bedienknopf vorhanden, was eine schnelle Positionierung verhindert.

Um die oben genannten Nachteile zu vermeiden, wurden neuartige Bedienkonzepte vorgeschlagen, welche beispielsweise auf Gestensteuerung mit Hilfe von optischen Sensorsystemen wie Kameras oder auf Sprachsteuerung basieren. Diese Konzepte sind berührungslos und lassen somit eine schnelle und ortsungebundene Bedienung zu. Allerdings besitzen diese Konzepte oftmals keine hohe Zuverlässigkeit, denn bei optischen Verfahren existieren Verdeckungsprobleme und bei akustischen Verfahren besteht das Problem der Hintergrundgeräusche.

Ein bestehendes Verfahren ermöglicht die Bestimmung der Position eines Hochfrequenz t ransponders (RFID-Tag, Radio Frequency Identification) mit Hilfe einer phasenempfindlichen Auswertung des Empfangssignals. Die Antennen der Transponder werden durch ein Hochfrequenzfeld angeregt und versorgen die Transponder mit elektrischer Energie. Die Transponder senden ihrerseits ein Lokalisierungssignal aus, das von mehreren Empfangseinheiten phasensensitiv empfangen wi...