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Verbund von Kunststoffbrettern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000206785D
Publication Date: 2011-May-08
Document File: 9 page(s) / 37K

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Verbund aus Kunststoffbrettern (1), die aus einer Kernschicht (2) aus Leichtkunststoff und Deckschichten (3) aus kompaktem, faserverstärktem thermoplastischem Kunststoff bestehen, wobei in die Stirnseiten der Bretter Nuten (4) eingefräst sind, an denen sie durch Flachstäbe (5) aus faserverstärktem thermoplastischem Kunststoff miteinander verbunden sind. Sie betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Verbunds.

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Verbund von Kunststoffbrettern

Die Erfindung betrifft einen Verbund von Kunststoffbrettern, die aus einer Kern- schicht aus Leichtkunststoff einer Dichte von weniger als 1.0 g/cm³ und einer Dicke von mehr als 3 mm, und Deckschichten aus kompaktem, faserverstärktem

thermoplastischem Kunststoff einer Dicke von 0.5 bis 3 mm bestehen, sowie ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Verbunds.

Faserverbundplatten mit einer Kernschicht aus einem Leichtkunststoff und Deckschichten aus kompaktem, faserverstärktem thermoplastischem Kunststoff

sind bekannt. So ist zum Beispiel in der WO-A 2006/133586 eine biegesteife Verbundplatte mit vorzugsweise zwei Deckschichten aus kompaktem, glasfaser- verstärktem Polypropylen und einer Kernschicht aus glasfaserverstärktem Po- lypropylen mit einem Gehalt an Luftporen von 20 bis 80 Vol.-% beschrieben. Derartige verzugsfreie Verbundplatten werden u.a. im Bauwesen als Kunststoff-

bretter zum Ersatz von Holzbrettern verwendet, insbesondere im Aussenbereich, wo sie im Gegensatz zu Holz gegenüber Regen und grösseren Temperatur- schwankungen unempfindlich sind.

Wenn aus derartigen Brettern breitere Platten hergestellt werden sollen, dann

werden die Bretter an ihren Stirnseiten miteinander durch Raupenschweissen verbunden. Dabei ergibt sich aber eine beschränkte Tragfähigkeit der Platte und eine Nacharbeitung der Oberfläche an den Verbindungsstellen wird notwendig.

Zum Verbinden von Holzbrettern ist es bekannt, an den Stirnseiten der Bretter

Nuten einzufräsen und in diese Flachstäbe aus Holz einzuschieben. Derartige Holzflachstäbe haben jedoch den Nachteil, dass sie verrotten und aufquellen können, worunter die Formschlüssigkeit der Verbindung leidet. Deshalb sind sie zum Verbinden von Kunststoffbrettern weniger gut geeignet.

Schmauder & Partner AG P-10317CH 15.09.2009

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Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und einen Verbund von Kunststoffbrettern herzustellen, so dass Platten mit guter Tragfähigkeit und Stabilität erhalten werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass an den Stirnseiten

der Kunststoffbretter 2 bis 12 mm hohe und 5 bis 30 mm tiefe Nuten eingefräst sind, an denen sie durch Flachstäbe einer Dicke von 2 bis 12 mm und einer Brei- te von 5 bis 50 mm aus faserverstärktem, thermoplastischem Kunststoff mitein- ander verbunden sind.

Der Leichtkunststoff der Kernschicht besteht vorzugsweise aus einem faserver- stärkten thermoplastischen Kunststoff, insbesondere aus glasfaserverstärktem Polypropylen mit einem Glasgehalt von 30 bis 80 Gew.-% und einem Gehalt an Luftporen von 20 bis 80, vorzugsweise 30 bis 70 Vol.-%, bevorzugt. Dieses kann z.B. nach einem in der WO 2006/105682 beschriebenen Verfahren hergestellt

werden durch Vermischen von Polypropylenfasern und Glasfasern, Vernadeln des Mischvlieses, Erwärmen auf Temperaturen oberhalb des Erweichungspunk- tes des Polypropylens und Verpresse...