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Erweiterung für generische drahtlose HMI Geräte zur entfernungsabhängigen Kopplung mit einem Medizingerät

IP.com Disclosure Number: IPCOM000207926D
Original Publication Date: 2011-Jun-16
Included in the Prior Art Database: 2011-Jun-16
Document File: 2 page(s) / 191K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

In der Medizintechnik existieren viele Ansätze, drahtlose HMI-Geräte (Human-Machine Interface) als Benutzerschnittstellen einzusetzen. In der Regel werden diese HMI-Geräte separat für den Einsatz im betroffenen Medizingerät entwickelt, was einen aufwändigen Entwicklungs- und Validierungsprozess hinsichtlich Hardware und Software beinhaltet. Ein bestehender Ansatz befasst sich mit dem Einsatz generischer HMI-Geräte wie beispielsweise Tablet-PCs (tragbarer, stiftbedienbarer Personalcomputer), auf denen lediglich eine allgemein verfügbare Client-Software beispielsweise für das Remote Desktop Protokoll (RDP) läuft und die den Zugang zur eigentlichen Bedienoberfläche bereitstellt. Diese Bedienoberfläche läuft auf einem zentralen Server und stellt über eine Datenschnittstelle wie beispielsweise WLAN (Wireless Local Area Network) dem generischen Client lediglich Bild- und gegebenenfalls Audiodaten zur Verfügung und nimmt Benutzereingaben entgegen.

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Erweiterung für generische drahtlose HMI Geräte zur entfernungsabhängigen Kopplung mit einem Medizingerät

Idee: Hans Schweizer, DE-Erlangen

In der Medizintechnik existieren viele Ansätze, drahtlose HMI-Geräte (Human-Machine Interface) als Benutzerschnittstellen einzusetzen. In der Regel werden diese HMI-Geräte separat für den Einsatz im betroffenen Medizingerät entwickelt, was einen aufwändigen Entwicklungs- und Validierungsprozess hinsichtlich Hardware und Software beinhaltet.

Ein bestehender Ansatz befasst sich mit dem Einsatz generischer HMI-Geräte wie beispielsweise Tablet-PCs (tragbarer, stiftbedienbarer Personalcomputer), auf denen lediglich eine allgemein verfügbare Client-Software beispielsweise für das Remote Desktop Protokoll (RDP) läuft und die den Zugang zur eigentlichen Bedienoberfläche bereitstellt. Diese Bedienoberfläche läuft auf einem zentralen Server und stellt über eine Datenschnittstelle wie beispielsweise WLAN (Wireless Local Area Network) dem generischen Client lediglich Bild- und gegebenenfalls Audiodaten zur Verfügung und nimmt Benutzereingaben entgegen.

Ein Problem, das sich aus der Benutzung von drahtlosen HMI-Geräten im Allgemeinen und durch die Verwendung nicht spezifisch für die Anwendung entwickelter HMI-Geräte im Besonderen ergibt, ist die Koppelung an ein bestimmtes Medizingerät. Zwei Einzelprobleme ergeben sich hieraus. Zum einen kann nicht sichergestellt werden, dass ein drahtloses HMI-Gerät außerhalb des Einsatzbereiches wie beispielsweise einem Operationsraum eine drahtlose Datenverbindung mit dem Medizingerät besitzt. Dadurch kann es zu Gefährdungsszenarien kommen, da ungewollte Bedieninteraktionen ausgeführt werden können, obwohl der Bediener beispielsweise gar keinen Sichtkontakt zum zu steuernden Gerät hat. Zum anderen können unter Umständen auch nicht geeignete Geräte bzw. nicht autorisierte Anwender eine Verbindung zu einem Medizingerät aufbauen.

Es wird vorgeschlagen, für ausgewählte, generische HMI-Geräte spezielle Schutzhüllen, beispielsweise aus Kunststoff und gegebenenfalls auch getrennt vom HMI-Gerät sterilisierbar, einzusetzen, die über das Gehäuse des HMI-Gerätes...