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Verwendung von Pulverlack als Isolator

IP.com Disclosure Number: IPCOM000209570D
Original Publication Date: 2011-Aug-09
Included in the Prior Art Database: 2011-Aug-09
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Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Blechgehäuse von elektrotechnischen Geräten sind insbesondere bei großen Geräten die wirtschaftlichste Bauweise für das Gehäuse. Nachteilig sind jedoch die relativ großen Luft- und Kriechstrecken zwischen der nicht isolierten Blechgehäuseinnenseite und den im Gerät liegenden stromführenden Teilen wie Stromschienen und Leiterplatten.

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Verwendung von Pulverlack als Isolator

Idee: Harald Stühmeier, DE-Erlangen

Blechgehäuse von elektrotechnischen Geräten sind insbesondere bei großen Geräten die wirtschaftlichste Bauweise für das Gehäuse. Nachteilig sind jedoch die relativ großen Luft- und Kriechstrecken zwischen der nicht isolierten Blechgehäuseinnenseite und den im Gerät liegenden stromführenden Teilen wie Stromschienen und Leiterplatten.

Bislang werden aus Sicherheitsgründen relativ große Luftstrecken eingehalten oder nicht leitende Folien als Isolatoren, beispielsweise durch Aufnieten auf das Metall bzw. Blechgehäuse, zwischen den elektrischen Leiter, wie beispielsweise Stromschiene oder Leiterplatte, und das Gehäuse gebracht.

Es wird nun vorgeschlagen, für die elektrische Isolation zwischen den stromleitenden Teilen und der Gehäuseinnenseite Pulverlack als Isolator zu verwenden. Pulverlack hat in einer standardmäßigen Industrieaufbringung bei direkter Berührung einen Durchschlagswiderstand von 2 bis 4 kV. Wenn eine Luftstrecke hinzukommt vergrößert sich dieser Wert entsprechend. Damit diese Eigenschaft als Isolation und insbesondere auch als UL (Underwriters Laboratories) zugelassene Schutzart verwendet werden kann, wird nach dem Aufbringen des Pulverlacks auf die Bereiche kritischer Luftstrecken ein Klebeband als Schutzfolie aufgebracht.

Lacke und insbesondere Pulverlacke wurden bisher nicht als Isolatoren akzep...