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Hochbelastbare Folie-Elektrode-Verbindung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000210701D
Original Publication Date: 2011-Sep-09
Included in the Prior Art Database: 2011-Sep-09
Document File: 4 page(s) / 150K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, mit dem eine hochbelastbare Folie-Elektrode-Verbindung für beispielsweise Halogen-Metalldampflampen hergestellt werden kann. Die Überlappung Molybdänfolie-Lotformteil beträgt 1,5 mm, die Abmessung des Lotformteils 3,0 x 2,0 x 0,027 mm. Das Lotformteil besteht in diesem Anwendungsfall aus mit Ruthenium (Ru: Ruthenium) beschichteter Molybdän-Folie (Mo: Molybdän), wobei die Ruthenium-Schichtdicke 0,3 pm beträgt. Nach dem Schweißprozess wird das über dem Molybdän-Folienende überstehende Lotformteilende (1,5 mm) um 180 Grad umgebogen und fest angedrückt. Somit bedeckt es die durch den Schweißprozess auf der Unterseite der Molybdän-Folie entstandenen Veränderungen. Beim Quetschprozess trifft das Quarzglas auf eine unberührte Lotformteiloberfläche und negative Einflüsse der Molydän-Folienunterseite auf die Qualität der Glas-Metall-Verbindung, wie beispielsweise Risse, Wolfram-Anlegierungen von der Schweißelektrode oder Durchschweißungen, werden verhindert.

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Hochbelastbare Folie-Elektrode-Verbindung

Idee: Bodo Mittler, DE-Augsburg

Es wird ein Verfahren vorgeschlagen, mit dem eine hochbelastbare Folie-Elektrode-Verbindung für beispielsweise Halogen-Metalldampflampen hergestellt werden kann. Die Überlappung Molybdänfolie- Lotformteil beträgt 1,5 mm, die Abmessung des Lotformteils 3,0 x 2,0 x 0,027 mm. Das Lotformteil besteht in diesem Anwendungsfall aus mit Ruthenium (Ru: Ruthenium) beschichteter Molybdän-Folie (Mo: Molybdän), wobei die Ruthenium-Schichtdicke 0,3 pm beträgt. Nach dem Schweißprozess wird das über dem Molybdän-Folienende überstehende Lotformteilende (1,5 mm) um 180 Grad umgebogen und fest angedrückt. Somit bedeckt es die durch den Schweißprozess auf der Unterseite der Molybdän-Folie entstandenen Veränderungen. Beim Quetschprozess trifft das Quarzglas auf eine unberührte Lotformteiloberfläche und negative Einflüsse der Molydän-Folienunterseite auf die Qualität der Glas-Metall-Verbindung, wie beispielsweise Risse, Wolfram-Anlegierungen von der Schweißelektrode oder Durchschweißungen, werden verhindert.

Bei diesem Verfahren fällt das Planieren des Molybdän-Folienendes weg. Zudem wird verhindert, dass es zu Durchschweißungen und damit zu Rissen in der Molybdän-Folie kommt. Aufgrund der Vergrößerung des Schweißparameterfensters werden zuverlässige Schweißverbindungen erzielt. Die Glas-Metall-Verbindung entsteht immer auf unbeeinflusster, beschichteter Folienoberfläche.

Eventuell vorhandene Wolfram-Partikel (W: Wolfram), die auf dem gestrahlten Molybdän-Folienende anhaften, werden durch umgelegte Ruthenium-Folie abgedeckt. Damit wird ein Entstehungsort für Risse im Glas ausgeschlossen. Das umgelegte Ruthenium-Folienende, das nicht verschweißt ist, verringert zudem Spannungen in der Glas-Metall-Verbindung....