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Temperierbare, formbare und funktionale Patiententischauflage

IP.com Disclosure Number: IPCOM000212894D
Original Publication Date: 2011-Nov-30
Included in the Prior Art Database: 2011-Nov-30
Document File: 1 page(s) / 70K

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Bei Untersuchungen mittels beispielsweise Computertomographen (CT) oder Magnetresonanztomographen (MRT) müssen zahlreiche Software- und Hardwareparameter bezüglich der Patientenauflage auf den Patienten individuell eingestellt werden. Dafür wird derzeit der Patient zunächst auf der Patientenliege positioniert. Dabei werden Lagerungshilfen verwendet, damit der Patient bequemer liegt. Zusätzlich werden oftmals Gurte verwendet, um die Position zu fixieren. Dadurch soll erzielt werden, dass sich der Patient in der Untersuchungsregion minimal bewegt. Das allerdings engt den Patienten ein und erhöht das Gefühl von Klaustrophobie. Die relativ lange Dauer der Patientenpositionierung kostet den Betreiber relativ viel Zeit und verursacht damit Kosten.

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Temperierbare, formbare und funktionale Patiententischauflage

Idee: Dr. Stefan Assmann, DE-Erlangen; Sabine Meerstein, DE-Erlangen

Bei Untersuchungen mittels beispielsweise Computertomographen (CT) oder Magnetresonanztomographen (MRT) müssen zahlreiche Software- und Hardwareparameter bezüglich der Patientenauflage auf den Patienten individuell eingestellt werden. Dafür wird derzeit der Patient zunächst auf der Patientenliege positioniert. Dabei werden Lagerungshilfen verwendet, damit der Patient bequemer liegt. Zusätzlich werden oftmals Gurte verwendet, um die Position zu fixieren. Dadurch soll erzielt werden, dass sich der Patient in der Untersuchungsregion minimal bewegt. Das allerdings engt den Patienten ein und erhöht das Gefühl von Klaustrophobie. Die relativ lange Dauer der Patientenpositionierung kostet den Betreiber relativ viel Zeit und verursacht damit Kosten.

Unruhige, klaustrophobe Patienten oder Kinder werden für Untersuchungen teilweise medikamentös sediert. Eine gezielte Temperierung der Patientenauflage zur Unterstützung dieses Ziels gibt es derzeit nicht.

Zur Triggerung von Herzaufnahmen wird heute typischerweise ein EKG (Elektrokardiogramm) verwendet. EKGs sowie alternative Methoden bedingen das Anbringen von Elektroden oder anderen Komponenten an den Thorax des Patienten. Eine Nutzung des Kontaktes der Patientenauflage an den Patienten gibt es derzeit nicht.

Es wird nun vorgeschlagen, diesen Prozess zu automatisieren. Dafür werden verschieden Änderungen an der Patientenauflage vorgenommen. Die Patiententischauflage wird temperiert, wodurch eine Muskelrelaxation sowie eine milde Form von Sedierung stattfinden können. Der Patient fühlt sich im Scanner angenehmer aufgehoben und ist während der Untersuchung ruhiger. Diese Temperierung der Patiententischauflage kann räumlich variieren. Beispielsweise kann die Temperatur im peripheren Bereich, z.B. der Beine, bewusst höher einges...