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Einem kegelförmigen Lichtleiter in dentalen Hand- und Winkelstücken

IP.com Disclosure Number: IPCOM000234812D
Publication Date: 2014-Feb-07
Document File: 5 page(s) / 648K

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Bernhard Kuhn: AUTHOR [+2]

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Einem kegelförmigen Lichtleiter

in dentalen Hand- und Winkelstücken

Vorliegend ein Vorschlag zur Reduzierung der Baugröße bei Hand- und Winkelstücken durch Reduzierung der Lichtleitergeometrie.

Bei  Winkelstücken mit innengeführten Medienleitungen sind im Regelfall zwei Medienleitungen für Druckluft und Wasser oder ein Wasser/Luft-Gemisch vorgesehen, die sich überwiegend zu beiden Seiten eines Lichtleiters erstrecken und in zwei Bohrungen im Kopfgehäuse münden (siehe Abbildung 1). Die Steckbarkeit der Medienleitungen in das Kopfgehäuse gewährleistet eine De-/Montierbarkeit im Falle einer Reparatur.

Die konstruktive Auslegung des Lichtleiters ist dabei so positioniert, dass sich der Lichtaustritt möglichst nahe an der Bohrerachse befindet und die Leitlinie des Lichtleiters auf die Bohrerspitze ausgerichtet ist, um eine optimale Beleuchtungsstärke im Behandlungsfeld zu erreichen – im Idealfall ein Ringlicht um die Bohrerachse.

Um beiden Forderungen nach De-/Montierbarkeit der Sprayrohre und einem an der Bohrerachse nahe gelegenen Lichtleiteraustritt, unter Berücksichtigung der Baugröße im Halsbereich, gerecht zu werden, müssen die beiden Komponenten nahe zueinander positioniert werden.

Die Lichteinkopplung erfolgt am kupplungsseitigen Ende der Hand- und Winkelstücke durch eine Lichtquelle (Hochdrucklampe, LED, etc.). Der Lichtleiter hat an der Koppelstelle einen zylindrischen Querschnitt.

Aktuelle Situation der Lichtleiter- und Medienpositionierung:

  

   

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Abbildung 1:     Konstruktive Ausführung eines Lichtleiters in einem Winkelstück

Grenzen der aktuellen konstruktiven Auslegungen:

Bedingt durch die maßlichen und konstruktiven Auslegungen des Halsbereichs am Kopf sind Verkleinerungen aufgrund von funktionsrelevanten Bauteilen nur noch bedingt möglich.

Aktuell befindet sich der Lichtleiter unterhalb der beiden vorbeiführenden Medienleitungen, um den Sichtbereich auf das Behandlungsfeld nicht zu beeinträchtigen.

Wird aus Behandlersicht druckknopfseitig am Halsbereich vorbeigeschaut, würde sich der Sichtbereich, im Falle einer Anordnung des Lichtleiters zwischen den Medienleitungen durch eine konstruktionsbedingte Verbreiterung des Halsübergangs zum Kopf, verkleinern (siehe Abbildung 2).

   

Abbildung 2:     Halsbereich aus Sicht des Behandlers

Mitbewerber-Instrumenten zeigen einen zu uns vergleichbaren, konstruktiven Aufbau.

Der vorliegende Erfindungsvorschlag setzt hier an und ermöglicht eine Reduzierung der Baugröße der Hals- und Kopfgeometrie, sowie eine Verbesserung des Sichtwinkels für den Behandler:

Die bisher im Einsatz befindlichen Lichtleiter werden aus zylindrischen Glasstäben mit instrumentenabhängiger Länge über einen speziellen Prozess in ihre komplexe Form gepresst.

Die Fläche eines jeden Querschnitts eines Lichtleiters ist dabei, auf dessen Länge bezogen, immer gleich groß.

Die Verkleinerung der Baugröße über die Reduzierung des Glasstabquerschnitts zu erreichen, wäre...