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Alternierende Kabelführung an Rahmen von öffnungsfähigen Fahrzeugdächern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000237138D
Publication Date: 2014-Jun-05
Document File: 7 page(s) / 2M

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Abstract

Eine Rahmenvorrichtung eines Fahrzeugdaches z. B. eines PKW ist zum verschieb-baren Aufnehmen eines Deckels gebildet und stellt eine Baueinheit dar, die an einer eine Dachöffnung umgebenden Struktur des Fahrzeugdaches festlegbar ist. Hierzu werden für eine alternierende Kabelführung an Rahmen von öffnungsfähigen Fahrzeugdächern Kompensationselemente vorgeschlagen.

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R 1112-13 DPU (mit R 1099-13) 05.06.2014

Alternierende Kabelführung an Rahmen von öffnungsfähigen Fahrzeugdächern

Eine Rahmenvorrichtung eines Fahrzeugdaches z. B. eines PKW ist zum verschieb- baren Aufnehmen eines Deckels gebildet und stellt eine Baueinheit dar, die an einer eine Dachöffnung umgebenden Struktur des Fahrzeugdaches festlegbar ist.

An einem Rahmenquerteil, z. B. einem vorderen Rahmenquerteil, ist eine An- triebseinrichtung zum Verstellen des Deckels angeordnet, die einen Antriebsmotor und Antriebskabel aufweist, die vom Antriebsmotor antreibbar sind und mit einer Ver- stellmechanik des Deckels verbunden sind. Die Verstellmechanik ist an seitlichen Führungsschienen verstellbar gelagert, die an beidseitigen Rahmenlängsteilen der Rahmenvorrichtung angeordnet sind.

Die Antriebskabel, insbesondere Spiralkabel, sind an Kabelführungen aufgenommen, die zumindest am Rahmenquerteil gebildet sind. Die Kabelführungen für die An- triebskabel sind in dem insbesondere aus Kunststoff z. B. durch Spritzguss herge- stellten Rahmenquerteil beispielsweise in der in der deutschen Patentschrift DE 102 19 965 B4 oder der deutschen Patentschrift DE 44 22 646 C1 offenbarten Art gebil- det. Demnach umgreift ein Führungsteil der Kabelführung das Antriebskabel im Füh- rungskanal in Axialrichtung abwechselnd oder alternierend an unterschiedlichen oder sich gegenüberliegenden Seiten.

Diese alternierende Führung der Antriebskabel stellt eine einfache und bewährte Lö- sung dar. Jedoch ist die Verlegung der Antriebskabel schwierig, insbesondere wenn mehrere Antriebskabel, z. B. für die Verstellung eines weiteren Bauteils wie eines weiteren Deckels oder eines Rollos, angeordnet werden sollen und sie sich kreuzen


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sollen und/oder sehr eng beieinander in die Führungsschienen einlaufen. Darüber hinaus können störende Rattergeräusche bei sehr engen Radien der Kabelführungen auftreten.

Insbesondere um solche Rattergeräusche zu verhindern, können Kunststoffrohre in die alternierenden Führungen eingezogen werden, in denen das jeweilige Antriebs- kabel verläuft. Hierdurch wird verhindert, dass an den ansonsten vorhandenen Kerb- stellen an den alternierenden Führungsteilen die Antriebskabel bei engen Radien die Rattergeräusche erzeugen.

Solche vorteilhafterweise einsetzbare Kunststoffrohre weisen aber den Nachteil auf, dass sie - wenn sie am Rahmen für unterschiedlich verlaufende Antriebskabel vor- gesehen sind - unterschiedliche Rohrlängen aufweisen. Zudem steigt auch die Ge- fahr des Kabelausschlaufens im Übergang vom Kunststoffrohr zu der Führung im Bereich des Antriebsmotors aufgrund der Anomalie der Kunststoffrohre, die sich bei Erwärmung zusammenziehen oder schrumpfen,...