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Öltransformatorschaltgerüst

IP.com Disclosure Number: IPCOM000237360D
Publication Date: 2014-Jun-16
Document File: 18 page(s) / 2M

Publishing Venue

The IP.com Prior Art Database

Abstract

1. Öltransformatorschaltgerüst, umfassend wenigstens ein längliches Kanalelement (10, 30, 40, 52, 72, 74, 76, 78) aus im Wesentlichen einer U-ähnlich gebogenen Wandung, welches dafür vorgesehen ist, in seinem von der Wandung begrenzten Innenbereich Leiterseile (54) aufzunehmen, welche in einem Ölkessel (88) eines Öltransformators (70) angeordnet sind, wobei die Wandung des Kanalelementes (10, 30, 40, 52, 72, 74, 76, 78) eine erste (12) und eine zweite (14) dazu benachbarte und überwiegend parallele Lage aus einem mechanisch festen, flächigen Isolationsmaterial aufweist, welche mit einer dritten dazwischen angeordneten Lage (18) aus einem mechanisch festen, gewellten Isolationsmaterial verbunden und beabstandet sind, wobei die dritte Lage (18) seitliche Kanten aufweist und derart gewellt ist, dass die durch die gewellte Form gebildeten Hohlräume über die seitlichen Kanten komplett mit einer Flüssigkeit flutbar sind.

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ABB AG
Mannheim                                                                                                  16. Juni 2014
Mp.-Nr.  E13069                                                                                                 PAT 5-Ei

Öltransformatorschaltgerüst

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein Öltransformatorschaltgerüst und einen Öltransformator mit erfindungsgemäßem Öltransformatorschaltgerüst.

Es ist allgemein bekannt, dass Öltransformatoren in Höchstspannungsebenen von beispielsweise 380kV / 110kV eingesetzt werden. Ein derartiger Transformator weist beispielsweise eine Nennleistung von mehreren 100MVA und ein Gewicht im Bereich von beispielsweise 100t und darüber auf. Öltransformatoren zeichnen sich dadurch aus, dass der eigentliche Transformator in einem mit Öl gefüllten Ölkessel angeordnet ist. Hierbei wirkt das Öl sowohl als Kühlmittel als auch als elektrisches Isolationsmedium. Die elektrischen Anschlüsse des eigentlichen Transformators sind durch den mit Öl gefüllten Zwischenraum zwischen Kessel und Transformator zu den entsprechenden Ausleitungs- beziehungsweise Anschlussstellen geführt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Leitungen derart ausgestaltet und angeordnet sind, dass eine hinreichende elektrische Durchschlagsfestigkeit gegeben ist. Prinzipiell führt ein vergrößerter Abstand zwischen Transformator und Kesselwandung zu einer verbesserten Durchschlagsfestigkeit, andererseits wird hierdurch auch die Baugröße des Transformators in äußerst nachteiliger Weise erhöht.

Oberspannungsseitig sind zumeist sogenannte Barrieresysteme vorgesehen, welche die jeweiligen Ausleitungsrohre zylinderähnlich umgeben und so zu einer verbesserten Feldverteilung innerhalb des Ölkessels führen. Für die meist oberspannungs-seitig ausgeführte Spannungsregelung des Transformators werden zumeist isolierte Leitungen oder Leitungsseile verwendet, welche zum Beispiel bündelweise zwischen den Anzapfungen einer jeweiligen Wicklung und einem zugehörigen Stufenschalter geführt sind. Derartige Leiterseile werden gemäß dem Stand der Technik üblicherweise freitragend auf sogenannten Schaltgerüsten angeordnet. Schaltgerüste weisen eine Vielzahl an senkrechten und waagerechten Leisten auf, in welche die Leiterseile aufwendig mit Rollen und kleinen Pressspanplatten eingeklemmt sind und beziehen ihre elektrische Festigkeit ausschließlich aus der Isolation auf den Leiterseilen. Deshalb werden zu Objekten mit anderen Potentialen wie zum Beispiel Wicklungen große Ölabstände benötigt, was zu einer nachteilig erhöhten Baugröße des Ölkessels führt.

Schaltgerüste zeichnen sich darüber hinaus durch eine sehr begrenzte mechanische Festigkeit aus und sind deshalb anfällig gegenüber Kurzschlusskräften. Sen...