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Primer- und/oder Aktivatorerkennung

IP.com Disclosure Number: IPCOM000237699D
Publication Date: 2014-Jul-03
Document File: 3 page(s) / 13K

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Abstract

Bei einem Verfahren zum Verkleben von Fahrzeug-Bauteilen aus Kunststoff wird zumindest ein Geruchs- oder Gassensor eingesetzt, mit dem sowohl das Vorhandensein des Primers/Aktivators als auch die Menge des ausgasenden Trennmittels auf chemischem Weg ermittelt werden kann. Dies erlaubt somit vor der Weiterverarbeitung bzw. Verklebung des Kunststoffrahmens eine Prüfung des Kunststoffrahmens auf die Menge des ausgasenden Trennmittels als auch auf die Menge des aufgetragenen Primers/Aktivators.

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R 1047-13 DPU 03.07.2014

Primer- und/oder Aktivatorerkennung

Problem:

Im Fahrzeugbau werden Bauteile wie z. B. Deckel von Fahrzeugdächern, Rahmen von Dachsystemen oder Dachmodulen oder sonstige rahmenförmige oder flächige Teile, insbesondere Kunststoffteile, mittels Verklebungen oder Klebesystemen an zugeordneten Bauteilen wie z. B. am Fahrzeugrohbau oder am Fahrzeugdach befes- tigt.

Wenn ein solches Bauteil oder ein Kunststoffrahmen an den Fahrzeugrohbau geklebt wird, wird hierbei als Haftvermittler und Haftpartner ein Aktivator oder Primer auf den Kunststoffrahmen aufgebracht. Entscheidend für die Qualität der Klebeverbindung ist das Vorhandensein eines solchen Primers/Aktivators. Fehlt ein solcher Pri- mer/Aktivator, so ist die Haftfähigkeit und/oder die Dauerfestigkeit der Verklebung eingeschränkt.

Es ist festgestellt worden, dass Ausgasungen den Primer von dem Kunststoffrahmen lösen können. Diese Ausgasungen stammen von einem Trennmittel, das dem Kunst- stoffgranulat bei der Herstellung des Kunststoffrahmens zugegeben wird. Das Trennmittel ist notwendig, damit das Kunststoffgranulat nicht in der Fördereinrichtung der Spritzgussmaschine verbleibt.

Somit haben auf die Qualität der Klebeverbindung die zwei Faktoren "Primerauftrag" und "Trennmittelausgasung" wesentlichen Einfluss.

Bislang wird der Primerauftrag mittels UV-Verfahren und somit optisch geprüft, ins- besondere im Rahmen von Poka Yoke Systemen. Allerdings wird dabei nicht der Pri- mer selbst oder direkt detektiert, sondern es wird eine Maskierung mit UV-Mitteln detektiert. Je nach Anwendungsfall ist dann eine Beimischung von UV-Partikeln oder


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einer UV-Lösung erforderlich, wodurch jedoch die Qualität der Detektierung vermin- dert werden kann. Nachteilig ist desweiteren, dass bei einer solchen optischen Prü- fung aufwändige Kamerasysteme erforderlich sind. Die Ausgasung des Trennmittels lässt sich auf diese Weise nicht feststellen.

Lösung:

Bei einem Verfahren zum Verkleben von Fahrzeug-Bauteilen aus Kunststoff wird zumindest ein Geruchs- oder Gassensor eingesetzt, mit dem sowohl das Vorhan- densein des Primers/Aktivators als auch die Menge des ausgasenden Trennmittels auf chemischem Weg ermittelt werden kann. Dies erlaubt somit vor der Weiterverar- beitung bzw. Verk...