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AUTHENTIFIZIERUNG VON SENSORBAUSTEINEN

IP.com Disclosure Number: IPCOM000238988D
Publication Date: 2014-Sep-30

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Abstract

Ein Sensorbaustein enthält einen Speicher mit einem Satz von Adressen zum Speichern von unterschiedlichen Sensorinformationen unter den Adressen des Satzes. In einem Verfahren zum Authentifizieren des Sensorbausteins wird von zumindest einer Adresse des Satzes ein dort gespeicherter Wert ausgelesen. Abhängig von zumindest einem der ausgelesenen Werte wird der Sensorbaustein authentifiziert.

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AUTHENTIFIZIERUNG VON SENSORBAUSTEINEN

Gebiet der Erfindung

          Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Authenti-
fizieren eines Sensorbausteins sowie ein Authentifizierungs-
system.

Zusammenfassung

          Ein Sensorbaustein (2) enthält einen Speicher (22)
mit einem Satz von Adressen zum Speichern von unterschiedli-
chen Sensorinformationen unter den Adressen des Satzes. In ei-
nem Verfahren zum Authentifizieren des Sensorbausteins wird
von zumindest einer Adresse des Satzes ein dort gespeicherter
Wert ausgelesen. Abhängig von zumindest einem der ausgelesenen
Werte wird der Sensorbaustein (2) authentifiziert.

Hintergrund

          Sensorbausteine enthalten heutzutage häufig einen
Sensorchip, auf dessen Substrat die eigentliche Sensorfunktio-
nalität in Form eines oder mehrerer messempfindlicher Elemente
aufgebracht oder in dieses integriert ist. Dabei mag das Sub-
strat ein Halbleitersubstrat sein.

          In gewissen Einsatzgebieten mag es von Bedeutung
sein, dass nur Sensoren eines bestimmten Herstellers zum Ein-
satz gelangen, die beispielsweise erhöhten Qualitätsanforde-
rungen genügen, zertifiziert sind für solche Anwendungen, oder
anderweitig zu bevorzugen sind. Insbesondere Anwendungen, in
denen ein Sensorbaustein oftmals auszutauschen ist, mögen po-
tentiell interessant für nachgeahmte Sensorbausteine sein.

          Insofern besteht ein Bedürfnis festzustellen, ob
ein in einem Messsystem verbauter Sensorbaustein ein Original-
Sensorbaustein ist oder aber eine Nachahmung.

Darstellung der Erfindung


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          Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zum Au-
thentifizieren eines Sensorbausteins.

          Der Sensorbaustein ist zunächst nicht festgelegt
auf eine bestimmte Herstellungsart, Dimension oder Messgrösse.
In einer bevorzugten Weiterbildung enthält der Sensorbaustein
aber einen Sensorchip, bevorzugt mit einem Halbleitersubstrat
wie etwa einem Siliziumsubstrat, der ein Messelement aufweist,
das beispielsweise auf das Substrat aufgebracht ist oder in
dieses integriert ist. Der Sensorbaustein mag in einer solchen
Weiterbildung insbesondere auch eine in dasselbe Substrat in-
tegrierte Schaltung aufweisen, die beispielsweise Signale des
Messelements aufnimmt und auswertet oder zumindest zur Auswer-
tung vorbereitet.

          Der Sensorbaustein enthält einen Speicher, welcher
im Falle eines Sensorchips vorzugsweise ebenfalls in den Sen-
sorchip integriert ist. Der Speicher mag hierbei bevorzugt
nicht-flüchtig ausgebildet sein, jedoch ist auch die Verwen-
dung eines flüchtigen Speichers vorstellbar. Der Speicher mag
dabei bevorzugt Informationen in Form von elektrischen Zustän-
den speichern. In einer bevorzugten Weiterbildung ist der
Speicher als EEPROM (Electrically Erasable Programmable
ROM)ausgebildet, in einer anderen Weiterbildung als OTP ROM
(One Time Programmable ROM). Der Speicher weist Zellen oder
Zellbereiche auf, die adressierbar sind. Unter einer jeden Ad-
resse eines Satzes von Adressen mögen unterschiedliche Sensor-
informationen abgelegt sein. Dabei kann eine Sensorinformation
e...