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Puderformulierung enthaltend Insektenabwehrmittel

IP.com Disclosure Number: IPCOM000240766D
Publication Date: 2015-Feb-27

Publishing Venue

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Abstract

Die vorliegende Publikation betrifft eine Puderformulierung enthaltend mindestens ein Insektenabwehrmittel und Magnesiumhydroxidcarbonat, sowie ein Verfahren zur Herstellung der Formulierung und die Verwendung der Formulierung zur Abwehr von Insekten.

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Puderformulierung enthaltend Insektenabwehrmittel

Frank Pflücker*, Michael Termer*, Jutta zur Lage*
*Merck, Pigments & Functional Materials, Darmstadt, Germany

Zusammenfassung

Die vorliegende Publikation betrifft eine Puderformulierung enthaltend mindestens ein Insektenabwehrmittel und Magnesiumhydroxidcarbonat, sowie ein Verfahren zur Herstellung der Formulierung und die Verwendung der Formulierung zur Abwehr von Insekten.


1. Einleitung

Insekten stellen für den Menschen und auch für Tiere in mancherlei Hinsicht eine Beeinträchtigung oder gar eine Bedrohung dar. Eine Vielzahl von Mücken, Bremsen, Flöhen, Läusen, Wanzen, sowie Zecken, Milben, Wespen, Bienen, Ameisen, Kakerlaken und Fliegen im weiteren Verlauf unter den Sammelbegriffen Insekten und Spinnen - oder vereinfachend sogar unter dem im biologischen Sinn nicht korrekt gebrauchten Oberbegriff Insekten - zusammengefasst. Mücken, Bremsen, Flöhe, Läuse, Wanzen, sowie Zecken und Milben ernähren sich vom Blut der Warmblüter, zu denen auch die Menschen und Säugetiere zählen. Sie bohren sich mit ihren Stech- und Saugwerkzeugen in die Haut ihrer Opfer bis sie auf Blutgefäße stoßen. Während der Nahrungsaufnahme sondern sie gefäßerweiternde und gerinnungshemmende Mittel ab, die beim Wirt zu Juckreiz, Quaddelbildung und allergischen Reaktionen führen können. Insbesondere in den Tropen und Subtropen besteht darüber hinaus die Gefahr einer Infektion mit Krankheitserregern. So wird beispielsweise die Malaria durch die Anopheles-Mücke oder das Gelbfieber durch die Gelbfiebermücke übertragen. Auch in gemäßigten Regionen besteht die Gefahr von Infektionen mit von Insekten übertragenen Krankheitserregern wie beispielsweise der durch Zeckenbiss übertragenen Zeckenenzephalitis.


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Einen Schutz vor der Belästigung durch Insekten und Spinnen bieten sogenannte Insektenabwehrmittel oder Repellentien. Darunter versteht man eine Reihe von Wirksubstanzen, die durch ihren Geruch abweisend auf Insekten und Spinnen wirken. Dabei handelt es sich in der Regel um schwerflüchtige Verbindungen, die langsam auf der Haut verdampfen und somit eine Duftglocke über der Haut bilden, welche die Insekten vertreibt.

Die Anforderungen an ein Insektenabwehrmittel sind hoch und vielfältig. Vor allem muss eine wirksamer Schutz der Haut vor Insekten gewährleistet sein. Die nachhaltige Abwehrwirkung über mehrere Stunden, auch unter klimatisch ungünstigen Bedingungen, ist wichtig. Weiterhin sollte das Repellent ein möglichst breites Wirkungsspektrum besitzen. Weitere Anforderungen sind eine maximale Haut- und Schleimhautverträglichkeit ohne toxische, allergisierende oder sensibilisierende Eigenschaften, wobei jedoch keine Hautpenetration erfolgen sollte. Ferner soll die Substanz eine hohe chemische Stabilität, d.h. keine Hydrolysierbarkeit, keine Photooxidierbarkeit, keine Oxidierbarkeit, hohe Thermostabilität und hohe Schweißfestigkeit aufweisen.


2. Design neuartiger Pud...