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Dichtelement zur Abdichtung eines Werkzeugspalts

IP.com Disclosure Number: IPCOM000241054D
Publication Date: 2015-Mar-23
Document File: 5 page(s) / 34K

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                                                                                                                                                                  20. März 2015

Webasto SE                                                                                                                                           M/WEB-V026

(R1368-14DE)

Dichtelement zur Abdichtung eines Werkzeugspalts

Deckelelemente eines Dachöffnungssystems eines Kraftfahrzeuges können aus einer Glastafel gebildet sein, die zur Anbindung an den Dachaufbau und an eine Verstellkinematik mit einem Kunststoffrahmen versehen ist, in den Haltelaschen und sonstige Einlegeteile eingebettet sein können, über die das Deckelelement fixiert werden kann. Der Kunststoffrahmen besteht beispielsweise aus einem Polyurethanschaum. Bei dem korrespondierenden Schäumprozess zur Herstellung des Kunststoffrahmens wird die Glastafel in ein Formwerkzeug eingelegt, das einen Formhohlraum aufweist, der dem Rand der Glastafel folgt. Der Formhohlraum ist durch ein Oberwerkzeug und ein Unterwerkzeug sowie gegebenenfalls durch Schieber des Formwerkzeugs begrenzt. Im geschlossenen Zustand des Formwerkzeugs liegen das Oberwerkzeug und das Unterwerkzeug und die etwaigen Schieber aneinander an. Um ein präzises Aneinanderliegen dieser Bandelemente des Formwerkzeugs zu gewährleisten, werden die korrespondierenden Anlageflächen, die die Trennebene des Formwerkzeugs definieren, zueinander eintuschiert, das heißt zueinander eingeschliffen. Dies erfolgt mit einer Genauigkeit von 0,02 mm bis 0,05 mm. Es verbleibt aber in der Regel ein kleiner Spalt zwischen den Bauelementen des Formwerkzeugs im Trennebenenbereich. Dies führt wiederum bei der Umschäumung der Glastafel zu Polyurethanüberständen, die einen aufwändigen, per Hand durchzuführenden Entgratungsprozess zur Folge haben. Bei dem Entgratungsprozess besteht auch das Risiko einer Beschädigung des Bauteils.

Es wird daher vorgeschlagen, im Bereich der Trennebene zwischen den verschiedenen Formwerkzeugkomponenten ein Dichtprofil in Form einer Schnur oder eines Gussteiles anzuordnen, so dass das Formwerkzeug im geschlossenen Zustand angrenzend an den Formhohlraum komplett spaltfrei ist. Bei dem mittels des Formwerkzeugs durchzuführenden Schäumprozess entstehen damit keine Materialüberstände.

Das Dichtprofil ist vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoffwerkstoff, wie Silikon, EPDM, Polyurethan oder dergleichen hergestellt. Ferner kann das Dichtprofil nach Art einer Schnur oder auch mit einer sonstigen Profilform ausgebildet sein. Auch kann das Dichtprofil ein Gussteil sein.

Durch die Anordnung des Dichtprofils im Bereich der Trennebene des F...