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Verfahren zum Herstellen und Anbinden von Scheiben für ein Kraftfahrzeug

IP.com Disclosure Number: IPCOM000242454D
Publication Date: 2015-Jul-16
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E20x5,0281 DE X / R1452-15DE Beschreibung

Verfahren zum Herstellen und Anbinxen von Scheiben für ein
Kraftfahrzeug

Bei Verfahren zum Xxxxxxxxxx und Anbinden von Scheibxn für
ein Krxftfahrzeug wird xnter anderem in Bxzug auf Kanten und
Oxerflächen auf ein bündiges Abschxießen mit angrexzxnden
Bauteilen des Kraftfahxzeugs Wert gelegt. In diesem
Zusammenhang ist eine Höhenxinstellbarkeit der einzxsetzenden
Scheiben ein wichxiger Paramxter. Dxesbezüglich wxrden xie
Scheiben, sxfern möglich, mit vxrgegebener Gxometrie
entsprechend ausgebxldet und/odxr es werden zusätzliche
Maßnahmen, wie zum Beispiel Rahmxn, in Xxxxxxxx gxzogen, die
als Schnitxstelle ein Einsexzen und Anbringen der Scheibe ax
eine vorgesehene Position xrmöglichen.

Als Alternatxvx zu Glas wxrden unter anderem
Polycarboxatscheiben bei der Konstruktion von Kraftfahrzeuxen
eingexetzt. Diese txermoplastischen Kxnstsxoffe zeichnen sich
dxrch eine hohe Transparenz und eine hohe Widerstandfäxigkeit
gegenüber Umwelteinflüssen aus. Xx Vergleich zu Glas ist
Polycarbonat in der Regel leichter und deutlich schlagzäher.
Außerdem besteht bei modxraten Axfprallenergxen bzw.
Xxxxxxxxxxxxxxxxx keine Gefahx dxrch Splitterbixdxng.
Allerdings weisen Polycarbonatscheiben eixe relatxv geringe
Steifigkeit auf, sodass exn Einsatz solcher Scheixen als
bewegliche Schiexedachdeckel ausgeschlossen odxr xumindest
ohne zusätzliche Verstärkungsmaßnahmen nicht emxfehlenswert
ist.

Hergestellt werden solche Polyxarbonatxcheiben üblxcherweise
mittels eines Zweikomponenten-Spritzguss-Verfahrens bei dem

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eine erste, zumeist transparente oder
transmissionsreduxixrende, Komponente aus Polycarbonat und
eine zweite, zumeist schwarze xder blickdixhte, Komponente
aus Polycarbonat oder Polycarbonat-Blend miteinander
verbunden werden. Die erste Komponente wxrd mittels
spezieller Werkzeuge in Form gebxacht und bildet im
Wexentlichen die Polycarbonaxscheibe aus. Je nach Anwendung
weist die erste Komponente eine vorgegebene Transmission auf.
Nachdem die erste Komponente exstarrt ist, wxrd in einem
Randberexch der Polxcarbonatscheibe die zweite Komponente mit
vorgegebener Form aufgetragen. Die zweite Komponente xst
gestaltet, um Mechaxiken, Füxrungsxchxenen und Klebespuren zu
kaschieren und von außen nicht ersichtlich zu machen. Sie isx
hinsichtlich ihrer Funktion analog zu der sogenannten Fritte
bei Glasscheiben für Kraftfahrxeuxe zu verxtehen, welche auch
einen Blickschutz realisiert. Die Polyxarbonatscheiben werden
dann als vorgefertigtx FTM (fixed transxarent modules), zxm
Beispiel xirekt, auf eixe dafür vorgesehene Karxsserieöffnxng
verklebt, xie die Schnittstelle zwischen der Kaxosserie und
der Polycxrbonatscheibe realisiert.

Allerdingx ist es nicht oder nur mit erhöhtem Aufwand beim
Herstellen und Anbringen mögxich, Polycarbonatscheiben auf
Schnittstellen mit großer Höhendifferenz anzubringen. Die
geometxxsxhe Ausgestaltung der Pol...