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Positionierung von formgebenden und fixierenden Elementen mittels Vakuum auf plattenförmigen Bauteilen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000243624D
Publication Date: 2015-Oct-06
Document File: 4 page(s) / 312K

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Abstract

Glasdeckel an Fahrzeugdächern können mit Randumschäumungen z B mittels Polyurethanschaum versehen werden Eine Vorrichtung zum Herstellen einer solchen Randumschäumung weist in der Regel zwei Werkzeughälften mit jeweiligen Kavitäten auf Es wird nun vorgeschlagen dass anstatt einer oberen Werkzeughälfte zumindest ein Oberwerkzeug auf dem Werkstück z B einem Glasdeckel positioniert und mittels Vakuum daran fixiert wird Das Werkstück ist dabei in einer unteren Werkzeughälfte oder dergleichen aufgenommen und gehalten

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6. Oktober 2015

Positionierung von formgebenden und fixierenden Elementen mittels Vakuum auf plattenförmigen Bauteilen

Glaselemente oder Glasdeckel, die z. B. an Fahrzeugen oder Fahrzeugdächern fest oder bei öffnungsfähigen Dächern verstellbar angebracht werden, können mit Anschäumungen oder Randumschäumungen z. B. mittels Polyurethanschaum versehen werden.

Eine hierfür geeignete Vorrichtung ist z. B. aus der DE 20 2015 101 605 U1 bekannt geworden.

Solche Vorrichtungen wie auch andere bekannte PU-RIM-Werkzeuge oder
WST + Silikon-Werkzeuge weisen in der Regel zwei Werkzeughälften mit jeweiligen Kavitäten auf. Die beiden Werkzeughälften sind über Formschluss mechanisch miteinander verbunden. Durch diese mechanischen Verbindungen sind Bereiche des Werkzeugs für eine Befüllung der Kavitäten von außen unzugänglich gemacht.

Zum Beseitigen dieses Nachteils ist gemäß dem nachfolgend beschriebenen Vorschlag vorgesehen, dass - statt einer oberen Werkzeughälfte - zumindest ein Oberwerkzeug auf dem Werkstück, z. B. einem Glasdeckel oder einer Glasscheibe, positioniert und mittels Vakuum daran fixiert wird. Das Werkstück ist dabei in einer unteren Werkzeughälfte oder dergleichen aufgenommen und gehalten. Das Oberwerkzeug weist z. B. zumindest eine mit Dichtungen am Werkstück dicht anlegbare Vakuumkammer und zumindest eine Kavität auf, die mit Kunststoff und insbesondere PU-Schaum zu befüllen ist und mit der die Anschäumung hergestellt wird. Die Oberseite des Werkstücks neben dem Oberwerkzeug sowie auch Außen- oder Randbereiche des Werkstückes können somit frei und unabgedeckt bleiben, so dass diese Bereiche des Werkstücks für eine PU-Formgebung oder PU- Anschäumung oder für eine Verklebung zugänglich sind.

Somit können auch nicht miteinander verbundene PU-Anschäumungen durch Anbringen von zwei voneinander beabstandeten Oberwerkzeugen hergestellt werden.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigt


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Fig. 1 in einer Querschnittsansicht in schematischer Darstellung ein

Oberwerkzeug mit einem daran angebrachten Werkstück;

Fig. 2 in einer Querschnittsansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines

Oberwerkzeugs mit einem daran angebrachten Werkstück; und

Fig. 3 in einer Querschnittsansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel mit zwei

Oberwerkzeugen mit einem daran angebrachten Werkstück.

Ein Werkstück 1 (siehe Fig. 1), z. B. eine Glasscheibe eines Deckels eines öffnungsfähigen Fahrzeugdaches, ist an einer unteren Werkzeughälfte (nicht dargestellt) eines Formwerkzeuges aufgenommen. Ein Oberwerkzeug 2 des Formwerkzeugs weist eine Vakuumkammer 3 auf, die von Dichtungen umgeben ist, die von der Unterseite des Oberwerkzeugs 2 vorstehen und von denen ein linke Dichtung 4 und eine rechte Dichtung 5 dargestellt ist. Das Oberwerkzeug 2 enthält neben der Vakuumkammer 3 eine Kavität 6, die sich ebenfalls...