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Verfahren zur Herstellung eines Candy Gums

IP.com Disclosure Number: IPCOM000243785D
Publication Date: 2015-Oct-16
Document File: 16 page(s) / 65K

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Abstract

Ein Candy Gum ist eine neuartige Süssware die dadurch gekennzeichnet ist dass sich das Produkt in einer ersten Kauphase wie ein Kaubonbon verhält und sich in einer an schließenden Kauphase zu einem Kaugummi entwickelt Es wird ein Verfahren zur Herstellung eines Candy Gums beschrieben bei welchem Zucker Glucosesyrup Mischungen oder Polyollösungen durch einen Kochprozess aufkonzentriert und mit einer speziellen Gumbase vermischt werden Die Masse wird aromatisiert und in abgekühltem Zustand ausgeformt Die spezielle Gumbase besteht mindestens aus Polyvinylacetat Vinylacetat Vinyllaurat Copolymer Fett und Emulgator wobei die Gumbase vorgemischt oder als Einzelkomponenten dem Prozess zugeführt werden kann

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Candy_Gum

Titel: Verfahren zur Herstellung eines Candy-Gums

Abstract: Ein Candy-Gum ist eine neuartige Süssware, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sich das Produkt in einer ers- ten Kauphase wie ein Kaubonbon verhält und sich in einer an- schließenden Kauphase zu einem Kaugummi entwickelt. Es wird ein Verfahren zur Herstellung eines Candy-Gums beschrieben, bei welchem Zucker/Glucosesyrup-Mischungen oder Polyollösungen durch einen Kochprozess aufkonzentriert und mit einer speziel- len Gumbase vermischt werden. Die Masse wird aromatisiert und in abgekühltem Zustand ausgeformt. Die spezielle Gumbase be- steht mindestens aus Polyvinylacetat, Vinylacetat-Vinyllaurat- Copolymer, Fett und Emulgator, wobei die Gumbase vorgemischt oder als Einzelkomponenten dem Prozess zugeführt werden kann.

Article:


Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Can- dy-Gums.

Ein Candy-Gum im Sinne der vorliegenden Erfindung ist ein Pro- dukt, das sich in einer ersten Kau-Phase wie ein Kaubonbon ver- hält und dann im Laufe des Kauens zu einem Kaugummi entwickelt.

Kaubonbons sind in zuckerhaltiger und zuckerfreier Ausführung bekannt, gehören zu den Weichkaramellen und unterscheiden sich von den glasartigen Hartkaramellen, die in der Regel gelutscht werden. Im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird un- ter einem Kaubonbon ein Genuss- oder Lebensmittel verstanden, das nach Aufnahme in die Mundhöhle eines Menschen aufgrund sei- ner flexiblen Struktur und Konsistenz zum Kauen geeignet ist, das heißt verformbar ist und bei größerer mechanischer Belas- tung nicht zersplittert oder bricht. Kaubonbons werden übli- cherweise in einem Kochprozess hergestellt. Dabei wird eine Mi- schung aus Saccharose und Glukosesirup, mit Fett und Emulgato- ren gekocht und in der Abkühlphase mit Aromen, Genusssäuren und Gelatinelösung versetzt. Die Masse wird unter Zugabe von Luft aufgeschlagen, auf ca. 30 - 40°C abgekühlt und über Kegelroller


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oder Extruder geformt. Bei zuckerfreien Kaubonbons werden Zu- cker und Glucosesirup durch eine Mischung aus kristallinen Po- lyolen und konzentrierte Polyolsirupe ersetzt. Zuckerhaltige Kaubonbons in denen Gelatine durch Weizengluten ersetzt werden kann werden z.B. beschrieben in EP0979611. Zuckerfreie dragier- te Kaubonbons werden beschrieben in US 6372271.

Die Kombination von Kaugummi mit Kaubonbon ist bekannt. In EP 2273891B1 wird ein zuckerfreies Isomaltkonfekt beschrieben, welches aus verschiedenen Schichten besteht. Es wird ein mehr- schichtiges Laminat aus einer Kaubonbonschicht aus gekochtem Anteil von Isomalt, hydrierten Stärkehydrolysat und weiteren Bestandteilen mit einer Kaugummischicht beschrieben.

Die Herstellung von Kaugummi aus geschmolzenem kristallinem Sorbitol oder aufkonzentrierter Sorbitol-Lösung wird beschrie- ben in US 3857965. Die Gumbase (Kaugummigrundmasse) wird in ei- nem separaten Prozess hergestellt.

Die Verwendung von gekochtem zuckerhaltigem...