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Endlagendämpfung für Mechaniken bewegbarer Teile im Fahrzeugdachbereich

IP.com Disclosure Number: IPCOM000244389D
Publication Date: 2015-Dec-08
Document File: 4 page(s) / 148K

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Abstract

Bei einer Endlagendämpfung für Mechaniken bewegbarer Teile im Fahrzeugdachbereich ist vorgesehen, dass bei einem bewegbaren oder verstellbaren Bauteil oder Mechanikteil wie z. B. einem Deckel eines Schiebedaches oder eines Deckelträgeres eines solchen Deckels zumindest ein Gummi- oder Elastomeranschlag z. B. an einem zugeordneten Teil oder vorderen Rahmenteil des Schiebedaches angebracht ist und der Deckel bzw. der Deckelträger beim Schließvorgang beim Erreichen seiner Endstellung gegen diesen Anschlag fährt, so dass der Anschlag die Bewegung des Deckels aufgrund seiner elastischen Verformungseigenschaften bremst und dabei ein möglicherweise auftretendes Anschlaggeräusch dämpft.

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Endlagendämpfung für Mechaniken bewegbarer Teile im Fahrzeugdachbereich

Deckel von öffnungsfähigen Fahrzeugdächern wie z. B. von einem Schiebedach oder Spoilerdach, sind zwischen einer ersten Endstellung, z. B. einer Schließstellung in einer Dachöffnung, und einer zweiten Endstellung, z. B. einer Offenstellung in einer unter oder über das angrenzende Fahrzeugdach rückwärtig verlagerten Stellung verlagerbar.

In dem deutschen Gebrauchsmuster DE 20 2005 006 878 U1 ist beschrieben (siehe Absatz 0007), dass es allgemein bekannt ist, dass beim Auffahren eines bewegten auf ein feststehendes Bauteil, insbesondere bei Kraftfahrzeugen, dämpfende Anschläge notwendig sind. Als solche bekannten Anschläge werden separate Bauteile wie Dämpfungselemente, Puffer, Filze etc. genannt. Des Weiteren wird in der DE 20 2005 006 878 U1 eine Vorrichtung zum Dichten und Dämpfen vorgeschlagen, die an einem ersten Bauteil, z. B. einem Karosserieflansch, angebracht ist und zum Dämpfen des Anschlags eines zweiten Bauteils wie z. B. eines verschiebbaren Rollospriegels vorgesehen ist, wobei die Dämpfungseinrichtung z. B. ein Hohlkammerprofil oder einen Dämpfungswulst aus Moosgummi aufweist.

In dem deutschen Patent DE 10 2007 015 709 B4 ist ein Fahrzeugdach mit einer Dachöffnung und einem Deckel beschrieben, der zum Verschließen und zumindest teilweisen Öffnen der Dachöffnung bewegbar ist. Am Dachausschnitt des Fahrzeugdaches kann ein Dämpfungselement wie z. B. ein Filz- oder Gummistreifen angebracht sein, um beim Schließen der Dachöffnung die Anlagerungsbewegung des Deckels an den Dachausschnitt zu dämpfen (siehe Absatz 0013, letzter Satz).

Grundsätzlich ist bei Schließvorgängen solcher bewegbarer Bauteile insbesondere im Fahrzeugdachbereich erwünscht, deutlich wahrnehmbare Schließgeräusche beim Anschlagen der Bauteile gegen andere Bauteile zu vermeiden oder zumindest zu dämpfen.

Gemäß dem nachfolgend beschriebenen Vorschlag ist vorgesehen, dass bei einem bewegbaren oder verstellbaren Bauteil oder Mechanikteil wie z. B. einem Deckel eines Schiebedaches oder eines Deckelträgeres eines solchen Deckels zumindest ein Gummi- oder Elastomeranschlag z. B. an einem zugeordneten Teil oder vorderen


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Rahmenteil des Schiebedaches angebracht ist und der Deckel bzw. der Deckelträger beim Schließvorgang beim Erreichen seiner Endstellung gegen diesen Anschlag fährt. Der Anschlag bremst die Bewegung des Deckels aufgrund seiner elastischen Verformungseigenschaften und dämpft dabei ein möglicherweise auftretendes Anschlaggeräusch. Dadurch wird ein für einen Fahrzeuginsassen wesentlich hochwertiger klingendes Schließgeräusch erzeugt. Ein solcher Anschlag ist einfach anzubringen, indem er z. B. an einem Steg oder Flansch aufgesteckt wird. Das Anbringen des Anschlags kann an der Montagelinie erfolgen und ist auch...