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Verfahren zur Herstellung von Formkörpern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000247385D
Publication Date: 2016-Aug-31

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein generatives Verfahren zur Herstellung von dreidimensionalen Formkörpern, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Formkörper schrittweise aufgebaut wird, indem das strukturbildende Material in flüssiger Form ortsspezifisch ausgebracht wird, wobei zusätzlich ein zweites Material als Stützmaterial in Bereiche ausgebracht wird, die frei von dem strukturbildenden Material bleiben sollen und nach der Verfestigung des strukturbildenden Materials entfernt wird. Das Stützmaterial zeigt einen geringen Schrumpf beim Abkühlen und ist im abgekühlten Zustand besonders stabil und weist zusätzlich eine geringe Oberflächenrauigkeit auf.

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Verfahren zur Herstellung von Formkörpern

Die Erfindung betrifft ein generatives Verfahren zur Herstellung von dreidimensionalen Formkörpern, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Formkörper schrittweise aufgebaut

wird, indem das strukturbildende Material in flüssiger Form ortsspezifisch ausgebracht wird, wobei zusätzlich ein zweites Material als Stützmaterial in Bereiche ausgebracht wird, die frei von dem strukturbildenden Material bleiben sollen und nach der Verfestigung des strukturbildenden Materials entfernt wird.

Zusammenfassung


Die Erfindung betrifft ein generatives Verfahren zur Herstellung von dreidimensionalen Formkörpern, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Formkörper schrittweise aufgebaut

wird, indem das strukturbildende Material in flüssiger Form ortsspezifisch ausgebracht wird, wobei zusätzlich ein zweites Material als Stützmaterial in Bereiche ausgebracht wird, die frei von dem strukturbildenden Material bleiben sollen und nach der Verfestigung des strukturbildenden Materials entfernt wird.

Das Stützmaterial zeigt einen geringen Schrumpf beim Abkühlen und ist im abgekühlten Zustand besonders stabil und weist zusätzlich eine geringe Oberflächenrauigkeit auf.

Stand der Technik

Generative Fertigungsverfahren stehen für zahlreiche Materialien sowie deren Kombinationen zur Verfügung (z.B. Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Gläser).

Für die Herstellung von Formkörpern durch die ortsspezifische Ausbringung eines flüssigen strukturbildenden Materials (sbM)

stehen unterschiedliche Verarbeitungsverfahren zur Verfügung. Im Fall hochviskoser oder pastöser sbM können diese in Form einer Raupe mittels einer Düse ausgebracht und ortsspezifisch abgelegt werden. Das Ausbringen durch die Düse kann

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beispielsweise durch Druck oder durch einen Extruder erfolgen. Ein typisches Beispiel für dieses Verarbeitungsverfahren ist der 3D-Filament-Druck. Ein weiteres bekanntes Verfahren beruht auf der ballistischen Dosierung kleiner Mengen an sbM in Form von Tröpfchen, die mittels Druckköpfen ortsspezifisch

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ausgebracht werden. Im Fall von niederviskosen, nicht oder kaum scherverdünnenden Tinten wird das Verfahren Inkjet-Printing genannt, bei höherviskosen, scherverdünnenden Materialen ist die Bezeichnung Jetting gebräuchlich.

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Voraussetzung aller generativen Herstellverfahren ist die Darstellung der Geometrie sowie ggf. weiterer Eigenschaften (Farbe, Materialzusammensetzung) des gewünschten Formkörpers in Form eines digitalen 3D-Datensatzes, welcher als virtuelles Modell des Formkörpers verstanden werden kann. Diese

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Modellierung erfolgt vorzugsweise mittels diverser 3D-CAD- Konstruktionsverfahren (computer-aided design). Als Eingangsdaten für die Erstellung eines 3D CAD-Modells können auch 3D-Messdaten dienen, wie diese z.B. aus CT-Messungen (Computer Tomographie) oder MRT-Messungen (Magnet Resonanz

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Tomographie) resultieren. Der 3D CAD-Datensatz mu...