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Verfahren und Zusatzsteuergerät zur Kaltstartoptimierung eines Verbrennungsmotors

IP.com Disclosure Number: IPCOM000248473D
Publication Date: 2016-Dec-05

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Abstract

Ein Verfahren (100) zur Kaltstartoptimierung eines Verbrennungsmotors (10) wird beschrieben, umfassend: ein Feststellen (110) eines Starts einer Motorvorwärmvorrichtung (12); ein Übertragen (115) einer gewählten Kühlmitteltemperatur Tkühl_trans an ein Motorsteuergerät; und ein Angleichen (140) der an das Motorsteuergerät (14) übertragenen gewählten Kühlmitteltemperatur Tkühl_trans an eine aktuelle Kühlmitteltemperatur Tkühl_akt während eines Zeitintervalls Δt im Anschluss an den Start des Verbrennungsmotors (10). Weiterhin betrifft die Veröffentlichung ein Zusatzsteuergerät (22) das zur Durchführung des Verfahrens (100) eingerichtet ist.

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Verfahren und Zusatzsteuergerät zur Kaltstartoptimierung eines Verbrennungsmotors

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kaltstartoptimierung eines Verbrennungsmotors.

Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Zusatzsteuergerät zur Durchführung eines solchen Verfahrens.

Beschrieben wird ein Verfahren zur Kaltstartregelung eines Verbrennungsmotors umfassend: ein Feststellen eines Starts einer Motorvorwärmvorrichtung; ein Übertragen einer gewählten Kühlmitteltemperatur Tkühl_trans an ein Motorsteuergerät; und ein Angleichen der an das Motorsteuergerät übertragenen gewählten Kühlmitteltemperatur Tkühl_trans an eine aktuelle Kühlmitteltemperatur Tkühl_akt während eines Zeitintervalls Δt im Anschluss an den Start des Verbrennungsmotors.

Moderne Verbrennungsmotoren, insbesondere solche die in Fahrzeugen als primärer Antriebsmotoren genutzt werden, unterliegen einer strengen Kontrolle und Regelung durch ein im Fahrzeug üblicherweise integriertes Motormanagementsystem. Dieses ist notwendig, um den genutzten Verbrennungsmotor in einem optimalen Kennfeld zu betreiben, insbesondere hinsichtlich seiner Verbrauchs- und Abgaswerte. Dies führt dazu, dass die Verbrennungsmotoren hinsichtlich der Fahrzeugdiagnose, das heißt unter anderem im Hinblick auf eine fahrzeuginterne Fehlerüberwachung, in immer engeren Überprüfungs- und Regelfenstern betrieben werden. Dies gewährleistet, dass moderne Fahrzeugmotoren auch bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen immer zumindest ähnlich Start- und Betriebsvoraussetzungen haben und insbesondere vorgeschriebene Abgaswerte einhalten.

Derartige Fahrzeugdiagnosefunktionen führen unter anderem bei einem Motorkaltstart einen Vergleich zwischen einer tatsächlich gemessenen Kühlwasser-, Luft-, und Öltemperatur mit im Steuergerät hinterlegten Werten durch und überprüfen die Ergebnisse auf ihre Plausibilität. Durch diese Überprüfung können vorhandene Fehler erkannt werden und das Motorsteuergerät kann beispielsweise einen Notlaufbetrieb des Verbrennungsmotors einleiten sowie eine entsprechende Fehlermeldung abspeichern. Im Normalfall liegen die bei einem Kaltstart gemessenen tatsächlichen Kühlmitteltemperaturen relativ dicht an einer Umgebungstemperatur des Fahrzeugs, beispielsweise in einem Bereich zwischen -20 °C und 30 °C. Wird bei einem derartigen Fahrzeug insbesondere nachträglich eine Motorvorwärmvorrichtung nachgerüstet, beispielsweise in Form einer Standheizung, welche neben einem Fahrzeuginnenraum auch den Verbrennungsmotor selbst über das verwendete Kühlmittel vorwärmen kann, kann diese Fahrzeugdiagnose durch eine nunmehr stark erhöhte tatsächliche Kühlwassertemperatur durch den Betrieb der Motorvorwärmvorrichtung empfindlich gestört werden. Ein verwendeter Kühlmitteltemperatursensor kann beispielsweise einen Wert von etwa 70° Celsius fassen, den das Motorsteuergerät als Defekt des Temperatursensors interpretiert, da ein solcher Wert beim Kal...