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Verfahren zum Herstellen eines Flüssigkeitsbehälters, Flüssigkeitsbehälter für ein Kraftfahrzeug und Struktur zur Verringerung von Schwappgeräuschen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000249410D
Publication Date: 2017-Feb-24

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Verfahren zum Herstellen eines Flüssigkeitsbehälters, Flüssig-5

keitsbehälter für ein Kraftfahrzeug und Struktur zur Verringe-

rung von Schwappgeräuschen

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Flüs-

sigkeitsbehälters für ein Kraftfahrzeug, einen Flüssigkeitsbe-10

hälter für ein Kraftfahrzeug sowie eine Struktur zur

Verringerung von Schwappgeräuschen, die dazu vorgesehen ist, in

einem Flüssigkeitsbehälter für ein Kraftfahrzeug angeordnet zu

werden.

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In modernen Kraftfahrzeugen werden eine Vielzahl verschiedener

Flüssigkeiten bevorratet, wie zum Beispiel Kraftstoff zum An-

trieb des Motors, Harnstofflösung zur Abgasnachbehandlung oder

Reinigungslösung zur Reinigung von Front- und Heckscheibe oder

der Verglasung der Scheinwerfer. Diese Flüssigkeiten werden in 20

entsprechenden Tanks oder Behältern in dem Kraftfahrzeug mitge-

führt.

Aufgrund der Fahrzeugbewegung schlagen die Flüssigkeiten in Wel-

lenbewegungen an die Innenwandung des jeweiligen Behälters und 25

führen so zu Geräuschanregungen in dem Fahrzeug, die auch als

„Schwappgeräusche“ bezeichnet werden. Diese Schwappgeräusche

werden in aktuellen Antriebssystemen nicht mehr vom Motorge-

räusch maskiert und können von den Fahrzeuginsassen als störend

empfunden werden. So ist die Geräuschemission von Hybrid- oder 30

Elektroantrieben deutlich geringer als die eines klassischen,

rein verbrennungsmotorischen Antriebs und reicht nicht mehr aus,

um die Geräuschanregung durch die mitgeführten Flüssigkeiten zu

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überdecken. Aber auch in Fahrzeugen mit rein verbrennungsmoto-

rischem Antrieb, die eine Start-/Stopp-Automatik aufweisen, sind

die Flüssigkeitsbewegungen unmittelbar nach dem Anhalten des

Fahrzeugs und dem Ausschalten des Motors in der Fahrgastzelle

wahrnehmbar. 5

Zur Minderung der Flüssigkeitsbewegung ist es bekannt, Schwall-

wände im Inneren eines Tanks anzuordnen. Derartige Schwallwände

müssen jedoch in komplexe Tankgeometrien integriert werden und

dürfen zudem die Funktionalität und Zugänglichkeit etwaiger in-10

nerhalb eines Tanks angeordneter beweglicher Bauteile nicht be-

einträchtigen. Die Möglichkeiten der Anordnung von Schwallwänden

innerhalb eines Tanks sind daher stark eingeschränkt, so dass

mithilfe von Schwallwänden kein ausreichender akustischer Schutz

gewährleistet werden kann. 15

Weiter ist es bekannt, sogenannte „Igelmatten“ an Tankinnenwän-

den zu befestigen. Diese bestehen aus einer Vielzahl von frei in

das Tankinnere auskragenden Pins, die auf einer Matte angeordnet

sind. Die einzelnen Pins dienen dazu, Wellenbewegungen zu stö-20

ren. Die Wirkung solcher Igelmatten ist jedoch abhängig von der

Durchströmungsrichtung. Durchströmt die Flüssigkeit die Anord-

nung der Pins quer zu deren Längserstreckung, kann die Wellen-

bewegung gedämpft werden. Treffen die Wellenfronten allerdings

stirnseitig auf die Pins, findet lediglich eine geringe Beein-25

flussung der Flüssigkeitsbewegung statt. Zudem werden Igelmatten

üblicherweise nur a...