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Generatives Verfahren zur Herstellung von Formkörpern mithilfe eines Stützmaterials aus Wachs

IP.com Disclosure Number: IPCOM000249670D
Publication Date: 2017-Mar-16

Publishing Venue

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein generatives Verfahren zur Herstellung von dreidimensionalen Formkörpern, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Formkörper schrittweise aufgebaut wird, indem das strukturbildende Material in flüssiger Form ortsspezifisch ausgebracht wird, wobei zusätzlich ein zweites Material aus Wachs als Stützmaterial in Bereiche ausgebracht wird, die frei von dem strukturbildenden Material bleiben sollen und nach der Verfestigung des strukturbildenden Materials entfernt wird.

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Generatives Verfahren zur Herstellung von Formkörpern mithilfe

eines Stützmaterials aus Wachs

Die Erfindung betrifft ein generatives Verfahren zur

Herstellung von dreidimensionalen Formkörpern, welches dadurch 5

gekennzeichnet ist, dass der Formkörper schrittweise aufgebaut

wird, indem das strukturbildende Material in flüssiger Form

ortsspezifisch ausgebracht wird, wobei zusätzlich ein zweites

Material aus Wachs als Stützmaterial in Bereiche ausgebracht

wird, die frei von dem strukturbildenden Material bleiben 10

sollen und nach der Verfestigung des strukturbildenden

Materials entfernt wird.

Zusammenfassung

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Die Erfindung betrifft ein generatives Verfahren zur

Herstellung von dreidimensionalen Formkörpern, welches dadurch

gekennzeichnet ist, dass der Formkörper schrittweise aufgebaut

wird, indem das strukturbildende Material in flüssiger Form

ortsspezifisch ausgebracht wird, wobei zusätzlich ein zweites 20

Material aus Wachs als Stützmaterial in Bereiche ausgebracht

wird, die frei von dem strukturbildenden Material bleiben

sollen und nach der Verfestigung des strukturbildenden

Materials entfernt wird. Das Stützmaterial zeigt eine gute

Formstabilität und kann vorzugsweise in einem breiten 25

Temperaturfenster verarbeitet werden.

Die folgende Offenbarung betrifft:

1. Verfahren zum additiven Aufbau von Formkörpern (8) durch 30

ortsspezifische Ausbringung eines strukturbildenden Materials

(sbM) = (6b), dadurch gekennzeichnet, dass

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gleichzeitig oder zeitlich versetzt mindestens ein

Stützmaterial (SM)=(6a) in Bereiche ausgebracht wird, die frei

von sbM (6b) bleiben,

wobei das Ausbringen des SM (6a) über eine Vorrichtung

erfolgt, die mindestens eine Ausbringeinheit (1a) für das 5

SM (6a) aufweist, die durch ortsspezifisches Ausbringen des

SM (6a) die Stützstruktur für den Formkörper (8) sukzessive

aufbaut,

mit der Maßgabe, dass das SM (6a)

- bei einer Temperatur oberhalb der 10

Verfestigungstemperatur Ts des SM (6a) eine

strukturviskose, viskoelastische Zusammensetzung ist,

enthaltend

(A)wenigstens ein Wachs umfassend wenigstens eine

Verbindung der Formel (I): 15

R‘-COO-R‘‘ (I)

wobei R‘ und R‘‘ gleich oder verschieden sein

können und aus gesättigten oder ungesättigten 20

gegebenenfalls substituierten aliphatischen

Kohlenwasserstoffgruppen mit 10 bis 36

Kohlenstoffatomen ausgewählt sind,

(B)mindestens ein partikuläres rheologisches

Additiv, und 25

(C)optional weitere Zusatzstoffe

- eine Scherviskosität von höchstens 15 Pa∙ s aufweist,

gemessen bei einer Temperatur von 10 °C oberhalb der

Verfestigungstemperatur Ts des SM (6a), und einer

Scherrate von 10 s -1 , gemessen mit einem Rheometer mit 30

Platte-Platte-Geometrie bei einem Durchmesser von 25

mm und einer Spaltweite von 300 µm,

3

- einen Speichermodul G‘ von mindestens 1 Pa, gemessen

bei einer Temperatur von 10 °C oberhalb der

Verfestigungstemperatur Ts des SM (6a), und

- eine Verfestigungstemperatur Ts von 40 °C oder mehr

bis 80 °C oder weniger aufweist, 5

und nach Abschluss des Aufbaus de...