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Wechselfilter, insbesondere Spin-On-Wechselfilter

IP.com Disclosure Number: IPCOM000249735D
Publication Date: 2017-Mar-29
Document File: 3 page(s) / 202K

Publishing Venue

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Abstract

Hierin werden zwei Aspekte vorgestellt, die bei Wechselfiltern, im Besonderen bei Spin-On-Wechselfiltern, Anwendung finden können. Ein erster Aspekt betrifft die Kopplung des Wechselfilters mit einem Filterkopf. Es wird vorgeschlagen, einen Bolzen oder ähnliches Element als Verriegelung gegen eine mögliche Verdrehung im Betrieb zwischen Filterkopf und Wechselfilter zu verwenden. Wenn aus Platz- oder Verkaufsgründen diese Verriegelung innerhalb des Wechselfilterdurchmessers erfolgen soll, befindet sich die Verriegelung nahezu automatisch innerhalb des fluidführenden Bereiches. Eine Betätigung der Verriegelung stellt damit ein zu dichtendendes Bauteil dar. Um diesen Aufwand zu minimieren wird hier vorgeschlagen, die Betätigung mit einem Bereits gedichteten Element zu kombinieren. Ein zweiter Aspekt betrifft die Entlüftungseigenschaften: Es wird vorgeschlagen, in der Mutternplatte reinseitig zumindest ein, bevorzugt zwei oder mehr, umfänglich verteilte Entlüftungsbohrungen oder –schlitze vorzusehen, die ein Austreten der Luft aus dem Filtergehäuse ermöglichen sollen, um zu verhindern, dass diese zur Rohseite rezirkulieren. Eine zentrische reinseitige Auslassöffnung umgebend wird optional ein zusätzlicher Dichtring vorgesehen, um das Rezirkulieren der Luftbläschen noch effektiver zu vermeiden.

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Wechselfilter, insbesondere Spin-On-Wechselfilter

Bekannter Stand der Technik

Vorliegend werden zwei Verbesserungen eines ansonsten bekannten Wechselfilters, insbesondere eines Spin-On Wechselfilters, beschrieben.

Ein erster Aspekt betrifft die Kopplung des Wechselfilters mit einem Filterkopf. Bisher gibt es selbsthemmende Gewinde und andere Kopplungssysteme sind in Vorbereitung. Diese Kopplungssysteme werden durch Federn oder Clips gesichert. Damit erhöhen sich wiederum die Montagekräfte bzw. beim Einsatz von Clips sind aufwändige Abstimmungen erforderlich.

Gemäß eines zweiten Aspekts wird eine Verbesserung der Entlüftungseigenschaften adressiert. Auf Grund von gefangener Luft innerhalb des Filtergehäuses kann es passieren, dass nicht die gesamte Filterfläche effektiv zur Filtration genutzt werden kann. Daneben können durch eingeschlossene Luft innerhalb des Filtergehäuses Probleme beim Kaltstart eines Motors und/oder nach langen Standzeiten auftreten. Die Luft kommt entweder durch eine unvollständige Entlüftung beim Filterwechsel und/oder Undichtigkeiten im Kraftstoffsystem in das Filtergehäuse.

Beschreibung der Erfindung

Gemäß des ersten Aspekts der Erfindung, besteht die Verbesserung nun darin, einen Bolzen oder ähnliches Element als Verriegelung gegen eine mögliche Verdrehung im Betrieb zwischen Filterkopf und Wechselfilter zu verwenden. Wenn aus Platz- oder Verkaufsgründen diese Verriegelung innerhalb des Wechselfilterdurchmessers erfolgen soll, befindet sich die Verriegelung nahezu automatisch innerhalb des fluidführenden Bereiches. Eine Betätigung der Verriegelung stellt damit ein zu dichtendendes Bauteil dar. Um diesen Aufwand zu minimieren wird hier vorgeschlagen, die Betätigung mit einem Bereits gedichteten Element zu kombinieren. Konkret werden dafür der Bowl und die Handpumpe vorgeschlagen. Alternativ ist ein Schnellspanner vorstellbar welcher außen am Gehäuse angebracht wird und der tangential auf eine entsprechende Aufnahme am Wechselfilter wirkt. Der Schnellspanner muss dabei keine axial wirkenden Kräfte aufnehmen, sondern verhindert lediglich ein Aufdrehen des Filters...