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Spiralförmiges Leitelement in Absorberkartusche

IP.com Disclosure Number: IPCOM000249974D
Publication Date: 2017-May-11
Document File: 2 page(s) / 589K

Publishing Venue

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Abstract

Hierin wird eine Absorberkartusche, insbesondere Entschwefelungskartusche für den Einsatz in einem Zuluftpfad einer Brennstoffzelle, beschrieben, die sich durch eine verbesserte innere Strömungsführung auszeichnet. Das bei Kartuschen nach dem Stand der Technik bekannte Problem, dass eine in den Granulatbehälter eingebrachte Schüttung von Aktivmaterial, meist in Form von Granulat, Lücken aufweist, die zu einer ungleichmäßigen Durchströmung mit einer nicht ausreichenden Verweildauer der Luft an dem Aktivmaterial führen, wird beseitigt. Es wird vorgeschlagen, in den Granulatbehälter innerhalb der Granulatfüllung eine Spirale einzubringen, die den Gasstrom leitet und dadurch dem Luftstrom auf einen längeren Weg aufzwingt, sodass die Luft genügend Zeit für die Absorption , d. h. Kontakt mit dem Granulat hat. Die Spirale ist vorteilhafter Weise um eine rohrförmig ausgebildete Mittenkontur gewunden ausgeführt; diese Mittenkontur hat die gleiche Funktion wie das Mittelrohr in einem Kraftstofffilter nach dem Stand der Technik.

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Spiralförmiges Leitelement in Absorberkartusche

Bekannter Stand der Technik

Stand der Technik auf dem Bereich der Absorberkartuschen, beispielsweise zur

Entschwefelung eines Feedgasstroms, insbesondere für einen Einsatz im Zuluftpfad von

Brennstoffzellen, sind sehr lang und dünn ausgeführte Kartuschen, in denen aufgrund dieser

Form nur ein potentieller Strömungsweg vorhanden ist. Das zur Entschwefulung (z. B. zur

Entfernung von Odorantien aus Erdgas, welches elektrodenschädigend wirken kann, d. h. zu

einer irreversiblem Vergiften selbiger führen kann) eigensetzte Material ist hierbei in Form

einer Granulatschüttung in einem durchströmbaren Innenraum der Kartusche eingebracht.

Es besteht bei Kartuschen nach dem Stand der Technik das Problem, dass bei der Füllung

von Granulat in den Behälter der Absorberkartusche zwischen den Granulatkörnern Lücken

verbleiben, die eine so schnelle Durchströmung des Gases verursachen, dass keine

ausreichende Absorption der Odorantien stattfindet, da die chemische Reaktion eines gewisse

Verweildauer der zu absorbierenden Schadgase an dem aktiven Granulat benötigen. Um eine

ausreichend Entschwefelung zu erreichen wird daher häufig mehr aktives Material eingesetzt

als eigentlich nötig wäre, was ineffizient ist, da das Bauvolumen unnötig vergrößert wird und

dadurch auch die Kosten steigen.

Beschreibung der Erfindung

Es wird vorgeschlagen, in den Granulatbehälter innerhalb der Granulatfüllung eine Spirale

einzubringen, die den Gasstrom leitet und...