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Vorrichtung und Verfahren zur Charakterisierung von keramischen Hohlfasern

IP.com Disclosure Number: IPCOM000250033D
Publication Date: 2017-May-19
Document File: 3 page(s) / 46K

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Charakterisierung von keramischen Hohlfasern, die sich dadurch auszeichnen, dass mehrere Hohlfasern (größere Filtrationsfläche) gleichzeitig gemessen werden können, was zum einen die Zuverlässigkeit der Messergebnisse verbessert und zum anderen eine deutliche Zeitersparnis bedeutet.

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Vorrichtung und Verfahren zur Charakterisierung von keramischen Hohlfasern

Bekannter Stand der Technik

Bisher werden einzelne keramische Hohlfasern charakterisiert und nicht mehrere Hohlfasern gleichzeitig. Hierbei besteht beim Handhaben der Hohlfasern, insbesondere bei keramischen Hohlfasern, die sehr spröde sind, die Gefahr, dass diese beschädigt oder gar zerstört werden. Beschreibung der Erfindung

Zur Charakterisierung mehrerer keramischer Hohlfasern gleichzeitig ist es notwendig, die gewünschte Anzahl an Hohlfasern derart in ein Testmodul einzubringen, dass diese nicht zerstört / zerbrochen werden. Das heißt, das Modul muss verdrehsicher gestaltet sein und soll mechanischen Beanspruchungen am besten gar nicht, falls nötig so gering wie möglich ausgesetzt sein. Zur Charakterisierung dieser Testmodule ist es notwendig, diese in einen Prüfstand mit Pumpen, Druckaufnehmern und Medienanschlüssen einzuspannen. Dafür wurde eine Vorrichtung geschaffen, die mittels druckbetriebenen Dichtungen mit minimaler mechanischer Beanspruchung das Modul abdichtet (reduzierte Belastung beim Einbau in Prüfstände). Ebenfalls ist das Modul durch Stützen in der Vorrichtung gegen mechanische Beanspruchung während den Messungen geschützt. Dies ist in Abb. 1 gezeigt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist derart gestaltet, dass sie für mehrere für eine Membran relevante Charakterisierungsmethoden angewendet werden kann. Zum einen ist die Vorrichtung in einen so genannten Wasserwertsprüfstand eingebunden, d.h. die Flussleistung einer Membran pro m² Filterfläche und Zeiteinheit, genormt auf 1 bar Differenzdruck, kann bestimmt werden. Siehe hierzu Abb. 2.

Durch eine einfache Änderung (anstatt Wasserzufuhr wird durch raschen Wechsel mittels sog. quick-couplings auf Stickstoffzufuhr gewechselt), kann zusätzlich mit derselben Vorrichtung der Blaspunkt der Membran (Ermittlung von Defektstellen) und der Berstdruck (mechanische Stabilität) bestimmt werden.

Durch die vorliegende Erfindung ist es möglich, mehrere Hohlfasern (größere Filtrationsfläche) gleichzeitig zu messen, was zum einen die Zuverlässigkeit der Messergebnisse verbessert und zum anderen eine deutliche Zeitersparnis und damit Kostenersparnis darstellt. Testmodule unterschiedlich...