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Filterelement, insbesondere Luftfilterelement

IP.com Disclosure Number: IPCOM000250513D
Publication Date: 2017-Jul-27
Document File: 6 page(s) / 777K

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Abstract

Hierin werden drei Aspekte vorgestellt, die Weiterentwicklungen von Filterelementen, insbesondere Luftfilterelementen, hinsichtlich der Vorrichtungsbestandteile Stützrahmen bzw. –gitter und Dichtung betreffen. Gemäß einem ersten Aspekt ist ein low-cost Filterelement geschaffen werden, das einen integrierten Rahmen bzw. Gehäuse sowie einen integrierten reinseitigen Anschlussstutzen aufweist. Das Filterelement hat einen Filterbalg und ein Anschlussgehäuseteil, das einen Reinluftstutzen aufweist. Das Anschlussgehäuseteil erstreckt sich im Wesentlichen über die Querschnittsfläche des Faltenbalgs und ist radständig mit dem Faltenbalg verschweißt. Dies wird dadurch erreicht, dass das Anschlussgehäuseteil so stark erwärmt wird, bis das Material eine Plastifizierung erfährt; anschließend wir der Faltenbalg in die noch heiße Schmelze eingedrückt. Der zweite Aspekt betrifft eine Weiterentwicklung eines Filterelements dahingehend, dass die Funktionen Stabilisierung und Abdichtung des Faltenbalgs durch weniger Komponenten erfolgen kann. Es wird vorgeschlagen, die Rein-/Rohdichtung durch ein umlaufendes 2K-Dichtelement zu realisieren. Das 2K-Dichtelement besteht aus einem Rahmen einer ersten Hartkomponente und einer, bevorzugt mehreren, Dichtlippen aus einer Weichkomponente, das an das Profil aus Hartkomponentenwerkstoff angeformt ist, insbesondere angespritzt ist. Das Profil hat einen Fußabschnitt, der im Wesentlichen in der Abströmebene des Filterbalgs liegt. Das Profil ist mit dem Fußabschnitt mit den Stirnkanten des Faltenbalgs verbunden, wobei zur Verbindung des Profils eine darunter liegende Kleberaupe der Stirnkantenverleimung eingesetzt wird. Gemäß dem dritten Aspekt wird die Abstützung eines Filterbalgs bezüglich eines Gehäuses verbessert. Der Filterbalg hat hierzu einem umgebenden Stützrahmen bzw. –gitter, der eine Vielzahl Einzelstreben aufweist. Die Einzelstreben des Stützrahmens bzw. -gitters bestehen aus einer Hartkomponente. Die Streben haben untereinander Kreuzungs- bzw. Verbindungspunkte, an denen sie durch ein zweites Material, das eine Weichkomponente ist, verbunden sind. Die Abstützung des Filterbalgs gegenüber dem Gehäuse erfolgt nun über den Stützrahmen bzw. –gitter

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Filterelement, insbesondere Luftfilterelement

Die vorliegende Erfindung betrifft die Weiterentwicklung von Filterelementen, insbesondere Luftfilterelementen, hinsichtlich der Vorrichtungsbestandteile Stützrahmen bzw. –gitter und Dichtung.

Gemäß einem ersten Aspekt soll ein Filterelement, insbesondere Luftfilterelement, geschaffen werden, das einen integrierten Rahmen bzw. Gehäuse sowie einen integrierten reinseitigen Anschlussstutzen aufweist und das äußerst kostengünstig bereitstellbar ist, um sich für kostensensible Kleinstmotoranwendungen zu eignen.

Gemäß einem zweiten Aspekt soll eine Weiterentwicklung eines Filterelements dahingehend erfolgen, dass die Funktionen Stabilisierung und Abdichtung des Faltenbalgs durch weniger Komponenten erfolgen kann.

Gemäß einem dritten Aspekt soll die Abstützung eines Filterbalgs bezüglich eines Gehäuses verbessert werden, was insbesondere bei Faltenbälgen mit großen Faltenhöhen und horizontaler Einbaulage bisher ein Problem darstellt, insbesondere was Längentoleranzen angeht.

Bekannter Stand der Technik

Zu dem ersten Aspekt der Erfindung ist es bisher üblich, einen vorgefalteten Filterbalg in den Rahmen bzw. ein Gehäuseteil zu verkleben, wobei das Gehäuseteil den Reinluftstutzen aufweist.

Zu dem zweiten Aspekt ist der Stand der Technik, dass Filterelemente, insbesondere Flachfilterelemente, häufig mit einer so genannten Stirnkantenverleimung versehen sind. Diese hat zweierlei Aufgaben: Einerseits werden die Falten dadurch auf einem vorbestimmten Abstand gehalten und andererseits wird eine Stabilisierung erreicht, die insbesondere auf den Materialeigenschaften des eingesetzten (Heiß-)klebers zur Herstellung der Verleimung beruht. Die Rein-/Rohabdichtung wird hierbei durch einen separaten Vorrichtungsbestandteil erreicht. Bei Einem Flachfilter, um den es in erster Linie gehen soll, meist eine umlaufende und angeschäumte PUR-Dichtkontur.

Zum dritten Aspekt: Eine Abstützlösung gegenüber dem Gehäuse für Filterbälge mit tiefen Falten ist bisher nicht bekannt.

Beschreibung der Erfindung

Zum ersten Aspekt:

In einer einfachsten Ausführungsform verfügt das Filterelement über einen Filterbalg und ein Anschlussgehäuseteil, das einen Reinluftstutzen aufweist. Das Anschlussgehäuseteil erstreckt sich im Wesentlichen über die Querschnittsfläche des Faltenbalgs und ist radständig mit dem Faltenbalg verschweißt. Siehe Fig. 1.

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Dies kann bei der Herstellung ganz einfach dadurch realisiert werden, dass das Anschlussgehäuseteil so stark erwärmt wird, bis das Material eine Plastifizierung erfährt; anschließend wir der Faltenbalg in die noch heiße Schmelze eingedrückt, wodurch dieser sicher befestigt wird.

Das Erwärmen der zu dem Faltenbalg weisenden Seite des Anschlussgehäuseteils kann vorteilhafter Weise durch Spiegelschweißen oder andere dem Fachmann geeignet erscheinende Methoden des Wärmeeintrags erfolgen.

In besonderen Ausführungsformen kann das Filterelement weitere Gehäusebauteile aufweisen. So kann das Anschlussgeh...