Dismiss
InnovationQ will be updated on Sunday, September 22, from 10am-noon ET. You may experience brief service interruptions during that time.
Browse Prior Art Database

Erweiterungseinheit fuer den Test mikrosynchroner Systeme durch einen flexiblen Einbau von Stoerungen an den externen Schnittstellen

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009324D
Original Publication Date: 2002-Sep-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Sep-25
Document File: 1 page(s) / 45K

Publishing Venue

Siemens

Related People

Abstract

In Telekommunikationssystemen sind wesentliche Hardwarekomponenten aus Gruenden der Ausfall-sicherheit doppelt vorhanden. Diese Einheiten arbeiten haeufig mikrosynchron, d.h. jede Einheit be-sitzt einen eigenen Takt, der jedoch innerhalb enger Toleranzen auf einen externen Referenztakt auf-synchronisiert wird. Zur Erhaltung der Synchronisation muessen externe, asynchrone Ereignisse zwi-schen den beiden mikrosynchronen Einheiten synchronisiert werden bevor eine Weiterverarbeitung moeglich ist. Ist ein solches Ereignis nicht synchronisierbar, so muss dieser Fehler fuer die Auswer-tung durch die Maintenance Software auf beiden Einheiten gleichermassen registriert werden, um unterschiedliche Statusinformationen zu vermeiden. Weiterhin wird muss erfasst werden, welche Ein-heit fuer das Nichtzustandekommen der Synchronisation verantwortlich ist. Bisher wurden solche mikrosynchronen Einheiten durch Simulation getestet, wobei aufgrund der ge-ringen Simulationsperformance nur eine geringe Fehlerabdeckung moeglich ist. Um sicherzustellen, dass synchronisierbare Ereignisse sowie die Statusmeldungen von nicht synchro-nisierbaren Ereignissen im mikrosynchronen System verarbeitet werden koennen, wird vorgeschla-gen, alle moeglichen Kombinationen von externen Ereignissen zu testen. Dazu werden die zu sen-denden Daten eines redundanten Systems durch eine Hardwareeinheit mit Softwareansteuerung ma-nipuliert. Die Software legt Art, Zeitpunkt und Dauer der Manipulation (z.B. Datenverzoegerung, Un-terbrechung des Datenstromes, Taktunterbrechung) fest. Durch die gezielte (oder fuer Langzeittests zufaellige) Erzeugung der Manipulationen kennt die Software zu jedem Zeitpunkt, also auch im Feh-lerfall, den aktuellen Zustand. Dadurch koennen auch statistische Aussagen bzgl. der Manipulationen gemacht werden. Dieses Verfahren kann neben der Simulation auch in der Emulation oder in der rea-len Hardware eingesetzt werden, wodurch ein sehr hohe Fehlerabdeckung gewaehrleistet wird.