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PFC-Steuerung in Schwachlast- und Standby-Betrieb

IP.com Disclosure Number: IPCOM000009997D
Original Publication Date: 2002-Nov-25
Included in the Prior Art Database: 2002-Nov-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Die Leistungsaufnahme von Schaltnetzteilen (SNT) fuer AC/DC-Wandlung im Standby-Betrieb soll durch die Einfuehrung entsprechender Normen gesenkt werden. Tabelle 1 zeigt die derzeit gueltigen Empfehlungen der Europaeischen Kommission. Aehnliche Forderungen werden auch fuer Stromver-sorgungen hoeherer Ausgangsleistung gestellt. Bei SNT, die keinen vorgeschalteten, aktiven Leis-tungsfaktorkorrektur- (PFC) Teil und damit nur einen PWM-Teil enthalten, werden die Normen mit zusaetzlichen Massnahmen, wie z.B. Burst-Betrieb, sichergestellt. Bild 1 zeigt ein Blockschaltbild eines SNT mit aktivem PFC Teil. Mit bisherigen Mitteln werden dort nur die Verluste im PWM-Teil vermindert. Der PFC-Teil bleibt von diesen Massnahmen bisher unbeein-flusst. Um auch dort eine Verminderung der Verluste im Standby Betrieb zu erreichen, sind weitere Zusatzmassnahmen erforderlich, die nachfolgend beschrieben werden. Die simple Abschaltung des PFC-Teils ist zwar moeglich, jedoch aus folgenden Gruenden nicht sehr vorteilhaft:  Die Vorregelung der Busspannung VBus entfaellt. Der PWM-Teil muss dann so dimensioniert wer-den, dass er bei Uebergang vom Standby- in den Normalbetrieb bei Nennlast keine Ueberlastung oder Zerstoerung des SNT verursacht. Dadurch werden passive Bauelemente und Leistungs-schalter entsprechend groesser.  Der PFC-Teil muss bei Uebergang vom Standby- in den Normalbetrieb bei Nennlast neben der Ausgangsleistung zusaetzlich die Buskondensator-Ladung bereitstellen. Untersuchungen haben gezeigt, dass dies im Continuous Conduction Mode Betrieb (CCM, „nicht lueckender Betrieb“) des PFC-Teils zur Zerstoerung von MOSFET und Diode dort fuehren kann.