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Gestanzte Polluecke

IP.com Disclosure Number: IPCOM000010512D
Original Publication Date: 2003-Jan-25
Included in the Prior Art Database: 2003-Jan-25

Publishing Venue

Siemens

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Abstract

Rotoren fuer permanenterregte elektrische Maschinen mit aussenliegenden Magneten und ausgepraegter Polluecke benoetigen eine Bandage, welche die einzelnen Magnetsegmente in ihrer Position fixiert. Damit die von der Bandage aufgebrachte Kraft, welche der Fliehkraft der Segmente infolge der Rotation entgegenwirkt, konstant ueber den Umfang ist, muss die Kontur des Rotors moeglichst kontinuierlich sein. Um die Kontur dieser Anforderung auch im Bereich der Polluecke anzupassen, werden nichtmagnetische Fuellstaebe in die Polluecken eingesetzt (siehe Abbildung 1). Ein Grund fuer Verwendung nichtmagnetischer Fuellstaebe besteht darin, dass sonst die magnetische Laeuferstreuung steigt, was eine Reduzierung der induzierten Spannung und damit eine Reduzierung der Motorleistung bewirkt Eine weitere Anforderung an die Rotorkontur ist, dass abschnittsweise zylindrische Spannflaechen existieren. Die Spannflaechen werden fuer weitere Arbeitsschritte benoetigt. Die zylindrische Form dieser Spannflaechen ermoeglicht eine Reduzierung der Flaechenpressung im Bereich der Krafteinleitungszonen. Die in Abbildung 2 dargestellte Kontur der Polluecke aus ferromagnetischem Material ermoeglicht das Bandagieren ohne zusaetzliche Hilfsmittel zur Herstellung einer kontinuierlichen Aussenkontur und bietet ausserdem abschnittsweise zylindrische Spannflaechen zur Laeuferinnenbearbeitung. Ueber Bohrungen, die als magnetische Flusssperren wirken, wird die magnetische Laeuferstreuung begrenzt. Die Rotorbleche mit der modifizierten Form koennen wie bisher durch einen Stanzprozess hergestellt werden. Jedoch entfaellt der Arbeitsschritt des nachtraeglichen Aufbringens von nichtmagnetischen Fuellstaeben in den Polluecken. Zur Reduzierung des Streuflusses in den Polluecken werden Bohrungen, so genannte Flusssperren, in die Polluecke eingebracht. Hierdurch reduziert sich die Streustegbreite sehr stark, so dass es schon ohne Staenderstrom, lediglich durch das Feld der Permanentmagnete, zu einer starken Saettigung dieser Streuwege kommt, was den Streufluss stark begrenzt.